Aufgrund der Vielfalt seines Ökosystems, des Reichtums seiner Kulturen und seiner hydraulischen Ressourcen ist die Region Khémisset durch vielfältige Viehzuchtaktivitäten und bedeutende tierische Produktionen gekennzeichnet, die zahlreiche Arbeitsplätze schaffen. Die Milchviehhaltung nimmt auf Ebene der Provinz Khémisset einen wichtigen Platz ein. Der Rinderbestand wird auf 90.954 Köpfe geschätzt, darunter mehr als 40.000 Milchkühe. Die Rinderzucht wird von der lokalen Rasse dominiert, die 75,8% des Bestands ausmacht, die verbesserte Rasse kommt mit 12.500 Köpfen bzw. 7,4% des Gesamtbestands an letzter Stelle, die Kreuzungsrasse repräsentiert 18% der Gesamtzahl. Diese Produktion repräsentiert 15,5% der potenziellen Produktion und wird von 45 Genossenschaften sichergestellt, deren Mitgliederzahl 4.247 beträgt. Die in der Region Khémisset gesammelte tägliche Produktion beträgt 70.000 Liter. So setzt die Provinzdirektion für Landwirtschaft (DPA) im Rahmen der Erreichung der Ziele des Milchplans weiterhin nachhaltige Aktionen zur genetischen Verbesserung ein, um die Leistungen der Milchkühe zu steigern. Unter diesen Aktionen zur genetischen Verbesserung bildet die künstliche Besamung die Basis der Struktur des Plans zur genetischen Verbesserung. Die potenzielle Produktion an rotem Fleisch wird auf 22.000 Tonnen geschätzt, wovon 54,6% von Rindern, 45,8% von Schafen und 3,6% von Ziegen stammen. Die kontrollierten Schlachtungen erreichten 4.749 Tonnen, wovon 52,2% von Schafen aus den Schlachthöfen (kommunal und ländlich) sichergestellt werden. Das Volumen repräsentiert 15,3% des gesamten Potenzials der Provinz. Die Viehzucht spielt eine wichtige sozioökonomische Rolle durch ihre Möglichkeiten zur Schaffung von Arbeitsplätzen im ländlichen Raum, durch ihre Beteiligung an der Produktion von Rohstoffen für den agroindustriellen Sektor (Milch, Wolle, Haut) und weil sie eine ständige Einnahmequelle für die Landwirte darstellt.
Nachrichten 17 May 2014 2 Min. Lesezeit
Viehzucht, die Berufung von Khémisset

