Die Stadtentwicklungsagentur von Khémisset hielt am vergangenen Dienstag die 7. Sitzung ihres Verwaltungsrats ab, bei der die moralischen und finanziellen Berichte für das Geschäftsjahr 2014 genehmigt wurden.
Der Verwaltungsrat von Khémisset genehmigte die moralischen und finanziellen Berichte der Agentur für das Geschäftsjahr 2014, ihren Aktionsplan für 2015 sowie ihren dreijährigen vorausschauenden Aktionsplan (2015-2017). Der Rat gab zudem seine grundsätzliche Zustimmung zur Einrichtung eines gemeinsamen Informationssystems für das Management intelligenter und digitaler Städte in der Provinz.
Die Direktorin der Stadtentwicklungsagentur von Khémisset, Nahid Hamtami, gab einen Überblick über die im Jahr 2014 durchgeführten Maßnahmen der Einrichtung und betonte dabei die Bereiche Stadtplanung und territoriale Entwicklung, Management und städtische Aufwertung sowie die Begleitung der Entwicklungsdynamik der Region. „Die Agentur bleibt entschlossen, all ihre Maßnahmen in einen globalen und zukunftsorientierten Rahmen zu stellen, der zur Aufwertung des sozialen und wirtschaftlichen Raums beiträgt, unter Berücksichtigung lokaler Besonderheiten und der Anforderungen einer integrierten regionalen Entwicklung“, erklärte sie. Bezüglich der flächendeckenden Versorgung der Zentren mit Stadtplanungsdokumenten war das vergangene Jahr durch einen Anstieg der Abdeckungsrate auf 97 % im Jahr 2014 gekennzeichnet. Ebenso startete die Stadtentwicklungsagentur 2014 die Ausarbeitung von Studien zum Projekt des städtischen Mobilitätsplans für die Städte Tiflet und Khémisset sowie die Begleitung der architektonischen Chartas und anderer Projekte zur städtischen Aufwertung der Zentren von Oulmès und Sidi Allal El Bahraoui. Darüber hinaus führte die Stadtentwicklungsagentur 2013 das Verfahren „e-instruction“ ein, das der digitalen Prüfung von Anträgen auf Baugenehmigungen, Parzellierungen und Grundstücksteilungen für alle Großprojekte der Stadtgemeinde Tiflet gewidmet ist. Parallel dazu bearbeitete die Agentur 2014 insgesamt 21 Anfragen, die sich mehrheitlich auf Eingriffe in öffentliches Eigentum, Bauen ohne Genehmigung oder die Nichteinhaltung genehmigter Pläne und städtebaulicher Rechtsvorschriften bezogen. Der Minister für Städtebau und Raumordnung, Mohand Laenser, der diesen Verwaltungsrat leitete, betonte die Rolle der Stadtentwicklungsagentur, die weiterhin eine begleitende Instanz für die lokalen Gebietskörperschaften im Bereich der Stadtplanung bleibt.
Die Rolle der Stadtentwicklungsagenturen bei der Verwaltung des städtischen und ländlichen Raums sowie der architektonischen Organisation durch korrigierende sowie planende und präventive Eingriffe wurde ebenfalls hervorgehoben. Er erinnerte an die Notwendigkeit für die Agentur, sich in die neue Interventionslogik des zuständigen Ministeriums einzufügen, nämlich ihre Positionierung als Akteur der Entwicklung, der ein offenes Ohr für ökologische Belange hat und diesen dient, beginnend mit der Einführung von Aufforstungsprogrammen, die für jeden neuen Immobilienkomplex obligatorisch sind. Mansour Kartah, der Gouverneur der Provinz, unterstrich seinerseits die wichtige Rolle, die die Stadtentwicklungsagenturen bei der Umsetzung der Leitlinien des zuständigen Ministeriums spielen, das den Fragen der territorialen Entwicklung erhöhte Aufmerksamkeit schenkt. Er betonte die Notwendigkeit, die Agentur mit geeigneten Instrumenten für eine rationelle Verwaltung des städtischen Raums im Rahmen eines neuen Governance-Modells auszustatten, das eine bessere Nutzung der Ressourcen und die Entstehung von Initiativen auf Basis neuer vertraglicher Partnerschaftsprozesse ermöglicht.

