Land / Region

Die Region Tanger-Tétouan-Al Hoceïma

6 Provinzen. 2 Präfekturen.

Über die Region Tanger-Tétouan-Al Hoceïma

Die Region Tanger-Tétouan-Al Hoceïma ist das nördliche Tor Marokkos. Zwischen Mittelmeer und Atlantik gelegen, vereint sie geschichtsträchtige Städte wie Tanger und Tétouan mit einer beeindruckenden Küstenlandschaft und dem bergigen Hinterland des Rif-Gebirges.
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Kennzahlen

Bevölkerungsverteilung
2 638 815 Städtisch
65.5%
34.5%
Städtisch Ländlich
1 391 407 Ländlich

Nationalität
Ausländer 9 677
Marokkaner 4 020 545
Wohnen
1 048 860 Haushalte insgesamt
3.8 Personen pro Haushalt (Durchschnitt)

Davon 728 766 Haushalte in städtischen Gebieten und 320 094 in ländlichen Gebieten.

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Überblick

Die Region Tanger-Tétouan-Al Hoceïma ist die nördlichste der zwölf Regionen Marokkos. Sie entstand im Zuge der Verwaltungsreform von 2015 und erstreckt sich über eine geografisch vielfältige Fläche, die sowohl die Atlantikküste als auch die Mittelmeerküste umfasst. Mit ihrer Hauptstadt Tanger fungiert die Region als wichtiges wirtschaftliches und kulturelles Bindeglied zwischen Afrika und Europa.

Geografie und Landschaften

Die Region ist geprägt durch ihre strategische Lage an der Straße von Gibraltar. Die Landschaft ist äußerst abwechslungsreich: Während die Küstenregionen durch steile Klippen und feine Sandstrände bestechen, wird das Landesinnere durch das Rif-Gebirge dominiert. Diese Bergkette durchzieht die Region und bietet eine raue, grüne Kulisse, die einen starken Kontrast zu den flacheren Küstenabschnitten bei Tanger und Larache bildet.

Verwaltungsstruktur

Die Region umfasst insgesamt acht Provinzen und Präfekturen, die eine vielfältige Mischung aus urbanen Zentren und ländlichen Gebieten widerspiegeln:

  • Al Hoceima
  • Chefchaouen
  • Fahs Anjra
  • Larache
  • M'Diq-Fnideq
  • Ouezzane
  • Tanger-Asilah
  • Tétouan

Mit einer Bevölkerung von über 4 Millionen Menschen (Stand 2024) ist die Region ein dynamischer Lebensraum, der sowohl historisch gewachsene Städte als auch moderne Infrastrukturprojekte beheimatet.

Erbe und Kultur

Die kulturelle Identität der Region ist tief in ihrer Geschichte verwurzelt. Von 1912 bis 1956 standen weite Teile des Gebiets – mit Ausnahme des internationalen Status von Tanger – unter spanischem Einfluss. Dies spiegelt sich bis heute in der Architektur, der Kulinarik und dem Stadtbild wider. Städte wie Tétouan, deren Medina zum UNESCO-Welterbe gehört, und das kosmopolitische Tanger sind Zeugen dieser wechselvollen Geschichte, in der sich andalusische, arabische und amazighische Einflüsse vermischen.

Tourismus und praktische Orientierung

Die Region bietet Reisenden eine breite Palette an Erlebnissen. Tanger dient oft als Ausgangspunkt für Erkundungen, sei es in Richtung der „blauen Stadt“ Chefchaouen im Rif-Gebirge oder entlang der Mittelmeerküste in Richtung Al Hoceïma. Die Infrastruktur hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt, was die Erreichbarkeit der verschiedenen Provinzen deutlich verbessert hat. Besucher finden hier eine Mischung aus historischem Entdeckergeist in den alten Medinas und Erholung an den Stränden beider Meere.

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