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Marrakesch (arabisch: مراكش Murrākush), bekannt als die Perle des Südens, das Tor zum Süden sowie als die Rote oder...

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Nachrichten 24 May 2013 4 Min. Lesezeit

„Die Halqa ist für sich allein ein einzigartiges Festival“

Als renommierter Humorist, aber auch als Direktor der Eröffnung des Festival Marrakech du Rire, das vom 5. bis 9. Juni stattfindet, führt Hassan El Fed sein Programm „La Halqa“ für diese dritte Ausgabe in einem Format einer partizipativen Show mit der Unterstützung mehrerer Schauspieler und Humoristen von hier und anderswo fort. Es ist auch die Gelegenheit für Hassan, seine neueste Show „Aïn Sebaâ“ sowie sein erstes Stand-up zu enthüllen.
„Die Halqa ist für sich allein ein einzigartiges Festival“

Welchen Platz nimmt das Programm „La Halqa“ beim Festival Marrakech du Rire ein? Hassan El Fed:

Für diese dritte Ausgabe haben wir uns entschieden, die Halqa in das Herz des Festival Marrakech du Rire zu rücken. Der Startschuss fällt mit der Halqa in einem originellen Format einer partizipativen Show. Es ist eine nachdrückliche Hommage an diese jahrhundertealte Kunst, die die Form eines wahren Manifests des Humors annehmen wird, ein Fest der Erinnerung und der Überlieferung, um mit einer Stimme den Reichtum des pluralistischen Marokkos zu verkünden.

Es gibt diesen Wunsch, diese alte Theatertradition wiederzuentdecken, an der die großen Namen der nationalen Kunst gearbeitet haben, insbesondere Tayeb Seddiki, Ahmed Tayeb El Alj, Abdelkader El Badaoui... Und ich habe versucht, vor allem an der humoristischen Seite der Halqa zu arbeiten, indem ich diese Tradition an die zeitgenössische Bühnensprache angepasst habe.

Was ist die Besonderheit der Halqa in dieser Ausgabe?

Nach dem großen Erfolg, den das Programm „La Halqa“ seit zwei Jahren beim Marrakech du Rire erlebt hat, haben wir beschlossen, dieses originelle Konzept mit einer zeitgenössischeren Note fortzuführen.

Und es ist auch das erste Mal, dass sich die Halqa für alle Arten von Humor öffnet. Dafür habe ich mich mit einigen marokkanischen Komikern von hier wie Aziz Dades, Abderrahim El Meniari und von anderswo wie Rachid Badouri, Haroun Kheldoun oder auch ausländischen wie Patrice Thibaud zusammengetan, um dieses Genre in einer moderneren Form zu präsentieren. Ich würde sogar sagen, dass die Halqa für sich allein ein Festival ist.

Ihre mit Spannung erwartete Show „Aïn Sebaâ“ ist Ihr erster Versuch im Stand-up...

Ja, es ist meine erste Erfahrung im Stand-up. Bisher habe ich immer „One-Man-Shows“ gemacht. Aber ich habe immer Motive des Stand-ups eingebaut.

Ich habe mich entschieden, diesen ersten Versuch „Aïn Sebaâ“ zu nennen, um den Zuschauer in das Herz der Atmosphäre meiner Kindheit, meines Spielplatzes, eintauchen zu lassen. Es ist eine ziemlich schräge Show, in der ich meine Fragen, meine Emotionen, einen guten Teil von mir selbst teile. Das heißt, es handelt sich um eine autobiografische Erzählung. Ein sehr interaktiver Kontakt mit dem Publikum.

Handelt es sich um einen Bruch oder eine Kontinuität in Ihrem Werdegang?

Beides zugleich. Ein Bruch, weil es meine erste Erfahrung im Stand-up ist. Und eine Kontinuität, weil es zu meinem Humoransatz passt, den ich bereits in meinen One-Man-Shows verfolgt habe. Es waren Tests im Laufe der Aufführungen, um mich auf dieses Genre vorzubereiten, das für mich völlig neu ist. Heute präsentiert sich „Aïn Sebaâ“ in meiner Karriere als eine Herausforderung, die es zu meistern gilt.

Was bringt dieses Ereignis der neuen Generation marokkanischer Humoristen?

Das Festival versteht sich als verbindend. Es feiert die Künstler von heute, zollt denen von gestern Tribut, bereitet aber auch die von morgen vor. Dies ist in der Seele der Veranstaltung verankert, ein Engagement gegenüber jungen Talenten. Es gibt einerseits die offenen Bühnen, auf denen dieses Jahr neben dem marokkanischen Gewinner auch die Gewinner unter den Preisträgern aus Québec (Festival du Grand Rire), Belgien (Festival du Voo Rire), Paris (Festival de l'humour en capitales und Dejbam Comedy) gegeneinander antreten werden. Wir werden auch die Masterclasses bemerken, die von Oscar Sisto geleitet werden. Ich selbst unterstütze spontan junge Humoristen. Das Festival bleibt ein echtes Sprungbrett für die Humoristen von morgen. Der Ansatz des Festivals besteht darin, Talente zu entdecken, um die Nachfolge des Humors im Geiste der Adoption dieser zukünftigen großen Stars zu sichern.


Eine farbenfrohe Eröffnung

Vom 5. bis zum 9. Juni wird Marrakesch das Mekka des Humors sein, aber auch das der Live-Shows. Hier fällt der Startschuss mit „La Halqa“ im Théâtre Royal um 21 Uhr. Es handelt sich um ein originelles Format einer „partizipativen“ Show, präsentiert von Hassan El Fed, der zahlreiche marokkanische Humoristen der Diaspora begrüßen wird, darunter Rachid Badouri (Kanada), Haroun Kheldoune (Frankreich) und den Liebling des französischen Humors Patrice Thibaud.

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