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Tanger (auf Arabisch: طنجة, Tanja; griechisch-römisch: Tingis) ist eine Stadt im Norden Marokkos. Sie ist der Hauptort der...

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Nachrichten 19 Apr 2012 2 Min. Lesezeit

Stärkung der deutsch-marokkanischen Universitätskooperation

Die Eröffnungszeremonie dieser Veranstaltung wurde am Dienstag, den 17. April, an der Ecole Nationale de Commerce et de Gestion in Tanger organisiert.
Stärkung der deutsch-marokkanischen Universitätskooperation

Die offizielle Eröffnungszeremonie dieser Veranstaltung wurde von Michael Witter, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Marokko, geleitet, der die Bedeutung der Region Tanger-Tétouan aufgrund ihrer geografischen Lage und ihrer kulturellen Nähe zu Europa unterstrich. „Die Region ist von großer Bedeutung für die deutsch-marokkanischen Beziehungen auf kultureller, wirtschaftlicher und politischer Ebene“, bekräftigt er. Der Redner fährt fort, dass auf kultureller Ebene die deutsche Sprache in mehreren Einrichtungen in Tanger unterrichtet wird, darunter die Übersetzerschule König Fahd, das Goethe-Institut und die Marokkanisch-Deutsche Gesellschaft (DMG-Nord). „Die Universität Abdelmalek Essaâdi unterhält Kooperationsbeziehungen mit den deutschen Universitäten Darmstadt und Ilmenau“, fährt Herr Witter fort. Zudem standen die Aktivitäten dieses deutsch-marokkanischen Tages im Rahmen der Kooperationsbeziehungen mit den beiden Universitäten Abdelmalek Essaadi und Darmstadt. Diese Veranstaltung, die sich an Studenten, junge Absolventen und zukünftige Abiturienten richtete, hatte als Hauptziel die Entwicklung der deutsch-marokkanischen Universitätskooperation. Sie sah auch die Anwesenheit von deutschen Universitätsdozenten und Verantwortlichen, um über Universitätsstudien und die in Deutschland angebotenen Ausbildungen zu informieren. Dieser erste Tag zeichnete sich auch durch die Präsentation des Projekts Arabterm aus, das das erste technische Online-Wörterbuch in vier Sprachen ist, nämlich Arabisch, Deutsch, Französisch und Englisch. Dieses Projekt befasst sich mit dem Bereich der Kraftfahrzeuge, dem Wassersektor und den spezialisierten Disziplinen im Zusammenhang mit erneuerbaren Energien, Elektronik, Textilien sowie Transport und Verkehr. „Dieses Projekt fügt sich in die Dynamik der Bemühungen der deutschen Zusammenarbeit für die Entwicklung der MENA-Region ein. Es zielt darauf ab, die Wirtschaft nachhaltig zu entwickeln und die Qualifizierung der Experten zu unterstützen, die in diesem Bereich arbeiten“, präzisiert Herr Witter.

Es ist anzumerken, dass Arabterm im Rahmen eines regionalen Programms steht, das von der deutschen Regierung finanziert und von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut umgesetzt wird. „Arabterm nimmt seine Arbeit zur terminologischen Standardisierung des technischen Arabisch wieder auf und setzt sie fort, die von der Arabischen Organisation für Erziehung, Kultur und Wissenschaften (ALECSO) geleitet wurde“, präzisiert Herr Witter.

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