Die Stadt Mohammedia ist immer noch mit Problemen der städtischen Mobilität konfrontiert, die größtenteils auf die schwache Straßeninfrastruktur einiger wichtiger Achsen zurückzuführen sind, die keine Entwicklungsmaßnahmen erfahren haben, die der Bedeutung des aktuellen Fahrzeugbestands entsprechen. Dieser Zustand wirkt sich negativ auf den Verkehrsfluss aus, mit allen Risiken und Unannehmlichkeiten. Während der Sommersaison sind diese Probleme stärker zu spüren; die Schwäche der horizontalen und vertikalen Beschilderung, das unangemessene Verhalten einiger Fahrer, der Mangel an Bürgersinn verstärken insbesondere die Risiken. Das Management der Verkehrssicherheit stellt sich besonders an Wochenenden und in den Ferien akut, was dringende Maßnahmen zur Behebung der Situation erfordert. „Die Problematik des Verkehrs hat die betroffenen Dienste dazu veranlasst, sich mit diesem neuralgischen Aspekt zu befassen. Projekte wurden von der Präfektur und der Gemeinde initiiert, um die Fehlfunktionen zu beheben, die die Ursache für die Unsicherheit im Straßenverkehr sind“, betont ein Gemeindeverantwortlicher. „Wege wurden zwar geschaffen, bleiben aber unzureichend, um den aktuellen Verkehr zu bewältigen. Ausfälle der Ampeln sind oft die Ursache für Unfälle und Staus. Die einzige Alternative bestand in der Schaffung von Kreisverkehren an den Unfallschwerpunkten“, entgegnet ein Bewohner von Mohammedia. Tatsächlich wurden zahlreiche Kreisverkehre an verschiedenen Punkten der Stadt realisiert. Ausgestattet und mit der angemessenen Infrastruktur versehen, haben sie die Anzahl der Unfälle begrenzt. „Die Realisierung von Kreisverkehren“, betont ein Taxifahrer, „ist eine gute Sache, aber sie muss auf andere Punkte der Stadt ausgeweitet werden, insbesondere auf die stark frequentierten Zonen“. „Es reicht nicht aus, neue Kreisverkehre zu schaffen, sondern man muss zuerst an die Instandhaltung der bestehenden denken“, betont ein Bewohner von Mohammedia. Und er fügt hinzu, dass es klüger wäre, einen städtischen Mobilitätsplan für ein besseres Verkehrsmanagement zu verabschieden. Tatsächlich haben sich einige Kreuzungen verschlechtert, wie die an der Kreuzung des Boulevards „Moukawama“ und „Sebta“. Der Zustand des Kreisverkehrs auf der schönsten Allee der Stadt gegenüber dem ONCF-Bahnhof ist ebenfalls beklagenswert. Er ist ohne Beschilderung und Beleuchtung. Reisende und Besucher bleiben ratlos vor dieser Kulisse, die ein anderes Bild der Stadt vermittelt.
Obligatorische SensibilisierungDie neuen Kreisverkehre wurden zudem nicht von Sensibilisierungs-, Kommunikations- und Informationskampagnen begleitet, um es den Verkehrsteilnehmern zu ermöglichen, sich besser an die vorgenommenen Änderungen anzupassen. Dieses neue System hat die Gewohnheiten gestört. Es gibt den Fahrzeugen Vorrang, die sich bereits auf dem Ring befinden oder in den Kreisverkehr eingefahren sind. „Es ist höchste Zeit, sich mit diesem Aspekt zu befassen und die Kreisverkehre mit angemessenen Infrastrukturen auszustatten, damit sie zu einem besseren Verkehrsfluss beitragen und die Unfallrisiken begrenzen“, bekräftigt ein Taxifahrer. Erinnern wir uns daran, dass Kreisverkehre einen positiven Einfluss auf den Verkehrsfluss haben. Sie zwingen die Nutzer zu mehr Wachsamkeit. Dennoch würde eine Sensibilisierung für ihre Nutzung viele Unannehmlichkeiten vermeiden.
Vorteile von Kreisverkehren
Laut Verkehrsexperten haben Kreisverkehre heute ihre Wirksamkeit in Bezug auf die Verkehrssicherheit bewiesen, hauptsächlich dank der Geschwindigkeitsreduzierung, die sie bewirken. Neben der Verringerung der Geschwindigkeit verändert der Kreisverkehr die relativen Positionen der Fahrzeuge bei der Durchquerung der Kreuzung. Diese neigen dazu, sich in die gleiche Richtung um den Ring zu bewegen, was den Energieaustausch bei einer Kollision reduziert. Darüber hinaus können Kreisverkehre einen günstigen Effekt auf den Verkehrsfluss haben, wenn sie den Fahrzeugen Vorrang geben, die sich auf dem Ring befinden. Kreisverkehre kennen eine sehr große Anzahl von Varianten. Es gibt erhebliche Unterschiede zwischen einem Minikreisverkehr, der hauptsächlich dazu dient, Fahrzeuge an einer kleinen Kreuzung ohne Sicht zu verlangsamen, und Ringen mit mehreren hundert Metern Durchmesser, die eine ebenso wichtige Verkehrsregulierungsfunktion wie ihre Verkehrssicherheitsfunktion haben.

