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Tamesna ist eine neue marokkanische Stadt im Bau, die zwischen Rabat, Témara, Skhirat und Ain El Aouda liegt und zur Präfektur...

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Nachrichten 06 May 2015 3 Min. Lesezeit

Ein juristisches und immobilienwirtschaftliches Wirrwarr, das die Regierung nur schwer entwirren kann

Ein juristisches und immobilienwirtschaftliches Wirrwarr, das die Regierung nur schwer entwirren kann

Von den fast 10.000 versprochenen Wohnungen wurden kaum einige Hundert an ihre Endempfänger übergeben. Der Grund dafür ist, dass zwei Bauträger, Général Contractor und Hidaya, ihren Verpflichtungen nicht nachgekommen sind. Das Ministerium für Wohnungswesen und Städtebau versucht, den Schaden zu begrenzen.

Das Ministerium für Wohnungswesen und Stadtpolitik hatte im Rahmen der öffentlich-privaten Partnerschaft mit Al Omrane Tamesna zwei Protokolle mit Général Contractor und Al Hidaya unterzeichnet, am 25. November 2005 bzw. am 17. März 2006. Doch seitdem liefen die Dinge nicht wie geplant. Laut dem Ministerium von Nabil Benabdellah zielte die Verpflichtung von Général Contractor auf den Bau von 4.760 Wohnungen ab. In diesem Rahmen wurde das Projekt Hiba I mit 728 Wohnungen vollständig fertiggestellt und übergeben. Für die Projekte Hiba II, III und IV hat die Gruppe aufgrund der Nichteinhaltung der Verpflichtungen durch den Bauträger die entsprechenden Grundstücke zurückgewonnen, gemäß dem am 29. Dezember 2009 unterzeichneten Protokoll.

Für das Projekt Hiba V, das den Bau von 1.800 Wohnungen vorsah, wurden 700 Wohnungen begonnen und vermarktet, doch die Baustelle ruht seit 2009. „Im Rahmen der Nachverfolgung und angesichts des Versagens des Bauträgers wurde ein Gerichtsverfahren eingeleitet, das am 4. März 2015 zu einem Urteil führte, welches die Rückgewinnung des Grundstücks und die Kündigung der Vereinbarung ermöglichte. So wird die Gruppe Al Omrane, sobald die Formalitäten erledigt sind, die Arbeiten wieder aufnehmen und die Erwartungen der Käufer erfüllen können“, betont das Ministerium.

Was das Projekt „Al Hidaya“ betrifft, das von einem malaysischen Bauträger initiiert wurde und den Bau von 4.980 Wohnungen vorsah, so stellt das Ministerium für Wohnungswesen und Stadtpolitik klar, dass der Bauträger die erste Phase dank eines Kredits bei der CIH, den der Bauträger nicht zurückgezahlt hat, vollständig realisiert hat.

Tatsächlich wurden 382 Wohnungen bei der Bank als Sicherheit für ein Darlehen von 60 Millionen Dirham verpfändet, was ihre Übergabe an die Kunden behindert. „Die zuständigen Behörden arbeiten derzeit daran, den Familien die Rückgewinnung ihrer Wohnungen nach der vollständigen Zahlung ihrer Preise zu ermöglichen“, gibt das Aufsichtsministerium an. Was den zweiten Abschnitt (1.843 Wohnungen) betrifft, dessen Arbeiten seit 2011 ruhen, so ist laut Ministerium festzuhalten, dass bisher 700 Einheiten im Wert von 45 Millionen Dirham vermarktet wurden. Für den dritten Abschnitt wurden die Arbeiten nie begonnen. Daher sah sich die Gruppe Al Omrane aufgrund der Bestimmungen des Partnerschaftsvertrags gezwungen, am 25. April 2013 ein internationales Schiedsgericht anzurufen.

Das Urteil wird in den kommenden Wochen verkündet. Das ultimative Ziel dieser Bemühungen ist die Rückgewinnung der Grundstücke der beiden Abschnitte, um diese Situation zu bereinigen und so den Erwartungen der Kunden des zweiten Abschnitts im Rahmen eines ausgewogenen Finanzierungsmodells gerecht zu werden, das die technischen und finanziellen Zwänge berücksichtigt.

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