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Über die Agadir

Agadir (ein Wort, das auf Tachelhit „befestigter gemeinschaftlicher Speicher“ bedeutet, auf Arabisch أڭادير) ist eine...

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Nachrichten 28 Dec 2012 2 Min. Lesezeit

Wann kommt eine E-Marketing-Strategie für die Förderung des Reiseziels?

Welche Positionierung für das Reiseziel Agadir in den sozialen Medien? Die Überlegung scheint für die Fachleute der Stadt noch in weiter Ferne zu liegen.
Wann kommt eine E-Marketing-Strategie für die Förderung des Reiseziels?

Welche Positionierung für das Reiseziel Agadir in den sozialen Medien? Die Überlegung scheint für die Fachleute der Stadt noch in weiter Ferne zu liegen. Der aktuelle Kommunikationsplan bleibt klassisch und berücksichtigt kaum die Rolle, die Informations- und Kommunikationstechnologien spielen können. In den letzten zwei Jahren sind zwei Initiativen entstanden. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang die Erstellung einer Facebook-Seite und einer elektronischen Website. Der aktuelle Plan bezieht sich weitgehend auf Werbemaßnahmen durch die Teilnahme an Messen, Veranstaltungen und verschiedenen Werbespots, aber was ist mit den IKT? In einer Zeit, in der alle Studien den Anstieg der Internetnutzung als Informations-, Werbe- und Buchungsquelle durch internationale Touristen bestätigen, leidet das Reiseziel unter einem Mangel an Reflexion und Vision in diesem Bereich. Die aktuelle Facebook-Seite, die vom Regionalen Tourismusrat eingerichtet wurde, umfasst kaum sechzig Personen und lässt es sowohl an Interaktivität als auch an Animation fehlen. So verzeichnete der E-Tourismus laut einer kürzlich von PhocusWright, einem auf die Reiseindustrie spezialisierten Unternehmen, durchgeführten Studie im Jahr 2011 einen Anstieg von 17 %, und die Wachstumsgeschwindigkeit dürfte für den Zeitraum 2013-2014 auf 7 % steigen. Der entgangene Gewinn scheint von den Fachleuten der Stadt beiseite geschoben zu werden. Es gibt keine Strategie zur Implementierung oder Analyse der Relevanz sozialer Medien auf Stadtebene. Sicherlich gibt es individuelle Bemühungen von Hoteliers oder Reisebüros und anderen Dienstleistern in der Branche, aber man kann kaum von einer globalen E-Marketing-Strategie sprechen, die von der repräsentativen Institution der Fachleute der Stadt untersucht und geleitet wird. Das Reiseziel bleibt somit zurückhaltend gegenüber den Möglichkeiten, die die Werkzeuge des sozialen Webs bieten, und es werden keine Investitionen in diesem Bereich getätigt. Das Fehlen einer regionalen Reflexion über die Nutzung sozialer Medien bei der Förderung des Reiseziels lässt es bei dem zunehmenden Wettbewerb, den der Sektor in dieser Krisenzeit erlebt, außen vor. Und ob für nationale oder internationale „Touristnauten“, die Gegebenheiten werden kaum berücksichtigt. Sowohl auf Videoseiten, Bewertungsportalen, sozialen Netzwerken oder Foren hilft das Fehlen einer Strategie, einer Beobachtungszelle und einer Analyse der Erwartungen der „Touristnauten“ dem Reiseziel kaum, die Herausforderung zu meistern. Ein Surfen auf den Websites und Seiten der sozialen Netzwerke konkurrierender Reiseziele führt uns schnell vor vollendete Tatsachen. Das Fehlen der Erforschung dieser neuen Wege der Werbung und des Marketings konfrontiert das Reiseziel mit echten Verlusten.

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