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Marrakesch (arabisch: مراكش Murrākush), bekannt als die Perle des Südens, das Tor zum Süden sowie als die Rote oder...

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Festival 17 Apr 2015 2 Min. Lesezeit

Die Sufi-Begegnungen feiern die Spiritualität des Islam

Die Sufi-Begegnungen feiern die Spiritualität des Islam

Der Verein «Al-Muniya» aus Marrakesch zur Wiederbelebung und Bewahrung des marokkanischen Erbes organisiert vom 29. April bis zum 3. Mai die fünfte Ausgabe der Begegnungen und Sufi-Musik (Samaâ Marrakech). Laut den Initiatoren hat dieses Festival, an dem Forscher, Universitätsprofessoren sowie nationale und internationale Spezialisten teilnehmen werden, das Ziel, ein weltweites künstlerisches, kulturelles und spirituelles Erbe durch Begegnungen, Gesänge und Sufi-Musik zu bewahren und die Ockerstadt zu einem bedeutenden Ort des kulturellen Dialogs zwischen Orient und Okzident zu machen. Die Veranstaltung steht unter dem Thema «Spiritualität des Islam: Wege der Offenheit, der goldenen Mitte und der Liebe» und beabsichtigt, eines der wesentlichen Fundamente des Sufismus, nämlich Wissen und Liebe, durch Konferenzen, Gesprächskreise und Konzerte traditioneller Musik zu beleuchten.

Diese Begegnungen werden in Form von Konferenzdebatten zu Themen stattfinden, die sich auf das spirituelle und Sufi-Erbe beziehen, welches einen bedeutenden Einfluss auf die arabisch-muslimische Kultur und insbesondere auf die Geschichte Marokkos hat. Die Ausgabe 2015 von «Samaâ Marrakech» wird zudem das kulturelle Gedächtnis der «Koutoubiyines» würdigen, indem sie den renommierten amerikanischen Verlag «Fons Vitae» (Quelle des Lebens) und seine Direktorin Aicha Virginia Gray Henry ehrt – eine bedeutende Persönlichkeit der angelsächsischen Welt, die insbesondere für ihren eloquenten Werdegang im Bereich der vergleichenden Mystik, der Religionswissenschaften und der Kunstgeschichte bekannt ist. Auch die Buchkunst wird nicht zu kurz kommen, da sie durch die Würdigung der Schätze der Bibliotheken von Timbuktu (Mali) zu Ehren von Scheich Baba Tomboucti, der Ende des 16. Jahrhunderts zu den Gelehrten von Marrakesch zählte, im Mittelpunkt stehen wird. Die fünften Sufi-Begegnungen haben zudem einen besonderen Platz für Konzerte spiritueller und traditioneller Musik reserviert, die von illustren Ensembles aus Marokko, Tunesien, Bosnien und Pakistan gestaltet werden.

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