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Marrakesch (arabisch: مراكش Murrākush), bekannt als die Perle des Südens, das Tor zum Süden sowie als die Rote oder...

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Nachrichten 26 Jul 2014 2 Min. Lesezeit

Mobilisierung von Blutspendern mit seltenen Gruppen

Mobilisierung von Blutspendern mit seltenen Gruppen

Eine Blutspendenkampagne, die auf Spender mit seltenen Blutgruppen abzielte, wurde kürzlich im Regionalen Zentrum für Bluttransfusion (CRTS) von Marrakesch organisiert. Seltene Blutgruppen sind solche, die den Rhesusfaktor nicht tragen (O-, A-, B-, AB-). Die Seltenheit dieser Gruppen stellte sowohl Notärzte als auch kranke Menschen immer vor Probleme. Initiiert von der Vereinigung Tensift-Al Haouz für Spender mit seltenen Gruppen (ADGR), fand diese Solidaritätsaktion unter dem Motto „Tbara'a bi damik, zid fi ajri siamek“ statt und stieß bei den Bürgern auf besonderes Interesse. Diese Kampagne, die von künstlerischen Darbietungen begleitet wurde, brachte insbesondere Spender mit seltenen Blutgruppen, Mitglieder der Vereinigung, sowie andere Freiwillige zusammen, die nicht zu den besagten Gruppen gehörten, aber den Wunsch hatten, eine Solidaritätspflicht zu erfüllen. Diese sehr lobenswerte Aktion, die darauf abzielt, Menschenleben zu retten, sei ein Beitrag der ADGR zur nationalen Blutspendenkampagne, vertraut der Präsident der Vereinigung, Mahmoud Abghach, der Zeitung „Le Matin“ an. Er begrüßte auch den Erfolg dieser Initiative, die es ermöglichte, etwa 114 Blutbeutel zu sammeln. Als erste ihrer Art in Marokko arbeitet die ADGR seit ihrer Gründung im Jahr 2012 daran, die Anzahl der Spender mit seltenen Blutgruppen zu erhöhen, um die Verfügbarkeit eines ausreichenden und dauerhaften Bestands für das Regionale Zentrum für Bluttransfusion zu gewährleisten. Sie hat auch die Aufgabe, eine Datenbank dieser Spender aufzubauen, von der das CRTS profitiert. Die Blutspende bleibt ein großes Anliegen sowohl für Patienten als auch für Krankenhäuser, die für die Bildung von Blutproduktbeständen verantwortlich sind, um den Bedarf bei chirurgischen Eingriffen zu decken oder bestimmte schwere Blutkrankheiten zu heilen.

In diesem Zusammenhang betonten Freiwillige die Notwendigkeit, Spender für die Notwendigkeit zu sensibilisieren, die Blutspende zu stärken und Stereotypen in Bezug auf Sicherheit und verwendetes Material auszurotten. Die Blutspende sei noch nicht in den Sitten der Bürger verankert. Es gebe immer noch einen Mangel an Vertrauen in die Transfusionsstrukturen, stellten sie fest. Und sie schlossen damit, dass Blutspenden eine großzügige Geste sei und die Sammlung ein täglicher Akt sein sollte.

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