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Kénitra (القنيطرة, was auf Arabisch „kleine Brücke“ bedeutet) ist eine Stadt in Marokko, die während des...

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Religion / Spiritualität 05 Jul 2015 2 Min. Lesezeit

Der Gharb in der Zeit der Einkehr und Frömmigkeit

Der Gharb in der Zeit der Einkehr und Frömmigkeit

Seit Beginn des heiligen Monats lebt die Hauptstadt des Gharb im Rhythmus religiöser Konferenzen und Predigten, die während dieser ersten Hälfte des Ramadan in allen Moscheen der Stadt und anderen kulturellen Räumen gehalten werden.

Die Konferenz, die kürzlich von Mohamed Jamal Hassan Abou Al Hounoud, Berater des Ministers für Habous und religiöse Angelegenheiten Palästinas, geleitet wurde, war eines der Treffen, die diesen Monat der Einkehr und Frömmigkeit prägten.

Der Referent betonte die religiösen Besonderheiten des Königreichs, die durch das Befehlshaberamt der Gläubigen, eine Säule des spirituellen Friedens, den malikitischen Ritus, die asch'aritische Lehre und den Sufi-Weg gekennzeichnet sind. Er präzisierte zudem, dass das marokkanische Modell der Religionsausübung noch nie so stark war wie heute.

Dr. Abou Al Hounoud wies andererseits darauf hin, dass Marokko den malikitischen Ritus sehr früh übernommen habe, in Anbetracht der besonderen Bindungen, die die Marokkaner mit den Heiligen Stätten, dem Geburtsort des malikitischen Ritus, verbinden, und unterstrich die Rolle der malikitischen Gelehrten bei der Mystifizierung von Häresien, insbesondere der Charidschiten.

Der Referent versäumte es nicht, an die Pionierrolle des marokkanischen Sufismus bei der Verbreitung von Werten des Friedens und der Toleranz auf der ganzen Welt zu erinnern. Die Spuren der marokkanischen Sufi-Präsenz im „Maschrek“ und insbesondere in Al-Quds blieben greifbar und ihre Auswirkungen dauerhaft, betonte er im Wesentlichen. Marokko ist bekannt für seine Heiligen und Gelehrten, die das Wissen verbreitet und die theologischen Wissenschaften im Maschrek und im Maghreb verbreitet haben. In diesem Rahmen hob Scheich Abou Al Hounoud die Bedeutung des Sufismus im zeitgenössischen religiösen und sozialen Leben hervor und bedauerte, dass die Kritiker des Sufismus die Horizonte des Denkens begrenzt hätten und durch übermäßigen Rigorismus gesündigt hätten, bis hin dazu, ihn zur Brutstätte des Takfiri-Denkens zu machen und folglich die Gewalt zu rechtfertigen.

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