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Kénitra (القنيطرة, was auf Arabisch „kleine Brücke“ bedeutet) ist eine Stadt in Marokko, die während des...

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Nachrichten 28 Mar 2016 3 Min. Lesezeit

Die Risiken des Internets für Eltern erklärt

Die Risiken des Internets für Eltern erklärt

Die Stadt Kénitra war Gastgeber eines Treffens über die sichere Nutzung des Internets und die Bekämpfung der Risiken, denen Kinder und Jugendliche, insbesondere Schüler, ausgesetzt sind.

In Zusammenarbeit mit dem lokalen Rat der Ulema von Kénitra, der Stadtgemeinde und dem Marokkanischen Zentrum für polytechnische Forschung und Innovation organisierte die Schulgruppe „Le Pont“ einen Studientag unter dem Motto „Alle gemeinsam für die Festigung der Kultur der sicheren Internetnutzung und die Bekämpfung digitaler Risiken“. Ein Treffen, an dem Eltern von Schülern, Lehrer, pädagogische Führungskräfte, mehrere Mitglieder der Zivilgesellschaft und Medienvertreter teilnahmen.

Der Präsident des lokalen Rates der Ulema von Kénitra, Mouhcine Ikoujim, betonte die erzieherische Rolle der Eltern und bekräftigte, dass die erste und wichtigste Pflicht der Eltern gegenüber ihren Kindern die einer gesunden Erziehung gemäß den Geboten und moralischen sowie religiösen Werten unseres Landes sei. Um Kinder vor den schädlichen Auswirkungen neuer Technologien zu schützen, erinnerte der Präsident des lokalen Rates der Ulema von Kénitra daran, dass Spiritualität das Fundament jeder Zivilisation sei und die Familie die erste Zelle darstelle, die darüber wachen müsse, beim Kind die intellektuelle und moralische Immunisierung sowie den Geist der Bürgerschaft zu stärken.

Der Beitrag von Prof. Hassan M’Harzi vom Marokkanischen Zentrum für polytechnische Forschung und Innovation konzentrierte sich auf die verschiedenen Kampagnen zur Bekämpfung der Cyberkriminalität, die das Zentrum in Zusammenarbeit mit den betroffenen Abteilungen gestartet hat. Er wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass mehrere Sensibilisierungsaktivitäten zugunsten der Schüler verschiedener Schulen des Königreichs organisiert wurden. Der Referent versäumte es nicht, daran zu erinnern, dass Cyberkriminalität alle betroffenen Akteure und Abteilungen betrifft. Er schätzte zudem ein, dass die wachsenden Bedrohungen der Cyberkriminalität gegen Informationssysteme und Daten öffentlicher und privater Einrichtungen die Einrichtung einer wirksamen und präventiven Cybersicherheitsstrategie in enger Zusammenarbeit mit allen Komponenten der Gesellschaft erforderten, um den Gefahren der Cyberkriminalität zu begegnen und die mit einem Cyberangriff verbundenen Hauptrisiken zu minimieren.

Abdelmajid Haddour, Gründer und Präsident der Schulgruppe „Le Pont“, hob seinerseits die Hauptrisiken hervor, denen Kinder und Jugendliche, insbesondere Schüler, ausgesetzt sind. Er betonte in diesem Zusammenhang, dass die ständige Entwicklung neuer Technologien Minderjährige großen Risiken aussetze. Um sich und die Kinder zu schützen, sei es unerlässlich, die Risiken des Internets zu kennen und zu wissen, wie man reagiert. Seiner Meinung nach sind die wichtigsten Risiken: die unfreiwillige Konfrontation mit schockierenden Bildern, Treffen mit böswilligen Personen, Cybermobbing, die Verbreitung persönlicher Informationen (Name, Adresse, Telefonnummer...) und die übermäßige Nutzung, insbesondere von Videospielen. „Im Internet, wie im wirklichen Leben, spielen Eltern eine wichtige Rolle, um ihre Kinder vor den Gefahren zu schützen, die ihnen täglich lauern. Kinder müssen angeleitet und begleitet werden“, betonte er.

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