Straßeninfrastrukturen, Ausrüstungen und städtische Aufwertung, Logistikzentrum, Kläranlage für Abwässer, integrierter Busbahnhof, TGV-Bahnhof... All diese Projekte zielen darauf ab, Kénitra zu einem erstklassigen Wirtschaftszentrum zu machen.
Gute Entwicklungsperspektiven für Kénitra bis 2020. Infrastrukturen, städtische Aufwertung, Umwelt-, Sport-, Sozial- und Kulturprojekte... All diese Baustellen sollen die Stadt zu einem bedeutenden Wirtschafts- und Industriezentrum in der Region machen. Konkret umfasst der strategische Entwicklungsplan der Stadt, der dem Souverän am 7. April vorgestellt wurde und ein Volumen von 8,4 Milliarden DH umfasst, mehrere Projekte in verschiedenen Sektoren.
So wird der Bereich Infrastruktur und städtische Aufwertung 1,407 Milliarden Dirham absorbieren. Er umfasst den Bau des neuen TGV-Bahnhofs für 400 Millionen Dirham. Ein Betrag, der von der Nationalen Eisenbahngesellschaft (ONCF) getragen wird. Er sieht auch einen neuen integrierten Busbahnhof vor. Investition: 87 Millionen Dirham. Das Projekt wird vom delegierten Verwalter des aktuellen Bahnhofs, der Nationalen Gesellschaft für Transport und Logistik (SNTL), realisiert. Und das ist noch nicht alles. Der Plan sieht den Bau einer Umgehungsstraße im Norden der Stadt vor, die die Südumgehung mit dem Zugang zur Stadt über Tanger verbinden wird. Ihr Ausbau sollte 50 Millionen Dirham an Investitionen mobilisieren. Nicht zu vergessen der Bau eines Autobahnkreuzes auf Höhe des Viertels Aïn Sebaâ in Saknia für 66,7 Millionen Dirham.
Der integrierte Plan 2015-2020 umfasst zudem einen Bereich zur wirtschaftlichen Entwicklung der Hauptstadt des Gharb. Das Ganze für 504 Millionen Dirham. Im Detail handelt es sich um die Schaffung eines Logistikzentrums für 250 Millionen Dirham, dessen Realisierung vom Ministerium für Ausrüstung, Transport und Logistik sichergestellt wird. Die Stadt wird auch ihren Komplex für spezialisierte öffentliche Einrichtungen für 40 Millionen Dirham erhalten. Die Schlachtindustrie der Stadt wird durch die Realisierung des zweiten Abschnitts der Schlachthöfe im Viertel Fouarat gestärkt. Projektkosten: etwa 45 Millionen Dirham. Im Handelsbereich sieht der Plan die Gestaltung und Sanierung mehrerer städtischer Märkte (20 Millionen DH) und die Schaffung von Räumen für Straßenhändler für 18,5 Millionen Dirham vor.
Die Umwelt nimmt ebenfalls einen wichtigen Platz im Plan ein. Dieser reserviert ihr ein Budget von 1,26 Milliarden Dirham, wovon 600 Millionen in den Bau einer Klär- und Reinigungsanlage für Abwässer in der Nähe des städtischen Industriegebiets und 120 Millionen in die Schaffung eines interkommunalen Deponie- und Verwertungszentrums fließen werden. Hinzu kommen die Einrichtung eines Abfallsortierzentrums (20 Millionen Dirham) und eines Plans zum Schutz der Stadt vor Überschwemmungen (30 Millionen DH).

