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Über die Ben Slimane

Ben Slimane (auf Arabisch: بنسليمان) ist eine marokkanische Stadt und Hauptort der Provinz Benslimane in der Region...

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Nachrichten 28 Jun 2013 3 Min. Lesezeit

Der erste Hub wird in Benslimane installiert

Das Ministerium für Ausrüstung und Verkehr führt derzeit eine strategische Studie für die Umsetzung dieses Projekts durch. Benslimane wäre laut den verschiedenen untersuchten Szenarien die bevorzugte Stadt.
Der erste Hub wird in Benslimane installiert

Der erste Hub für Luftfracht soll in Benslimane angesiedelt werden. Eine strategische Studie ist derzeit in Ausarbeitung, um alle technischen Details dieses gigantischen Vorhabens zu erfassen. Die Ankündigung stammt von Aziz Rebbah, Minister für Ausrüstung und Verkehr, der am 27. Juni in Casablanca Gast der Schweizer Handelskammer war. Rebbah räumt damit mit den Informationen auf, die über einen möglichen Hub in Tanger kursierten. Und im Zuge dessen führt das Ausrüstungsministerium derzeit weitere Studien in Absprache mit dem Nationalen Flughafenamt (ONDA) durch, um die Bestimmung für den Flughafen Benslimane festzulegen. Glaubt man Rebbah, zeigt die Analyse der verschiedenen Szenarien für die Installation des Hubs, dass Benslimane in vielerlei Hinsicht die Stadt ist, die diese zukünftige Infrastruktur beherbergen muss. Seine Erklärung: „Die geografische Positionierung dieser Stadt ist geeignet, uns zu ermöglichen, parallel ein intermodales Transportsystem zu entwickeln, um den Hub mit den verschiedenen Industriegebieten und Logistikplattformen zu verbinden. Denn um einen Luftfracht-Hub zu installieren, muss man den Aspekt des intermodalen Transports berücksichtigen, um die Quelle und das Ziel der Waren mit der Flughafeninfrastruktur zu verbinden“. Während seines Eingreifens sprach Rebbah auch den Bereich der Ausbildung an, um die Entwicklung des Luftfahrtsektors zu begleiten, sowohl den Transport als auch die Industrie. „Wir beabsichtigen, einen ganzen Ausbildungspol einzurichten, der der Aktivität gewidmet ist. Der Ehrgeiz ist es, zusätzlich zur Befriedigung der lokalen Nachfrage unsere graue Substanz exportieren zu können“, betont der Minister. Es ist ein Modell, das das Ausrüstungsministerium auf alle Sektoren unter seiner Aufsicht verallgemeinern will. „Die Ausbildung ist ein Schlüsselelement in unserer Strategie. Unsere Reflexion heute artikuliert sich um die Organisation der Ausbildung in Polen: Luftfahrt, Schifffahrt, Logistik und Transport“, präzisiert der Gast der Schweizer Handelskammer. Wenn alles so läuft, wie Rebbah es sich wünscht, sollte diese Organisation in Polen 2014 Gestalt annehmen. Was den Seeverkehr betrifft, so hat das Ministerium, gelinde gesagt, viel zu tun. Es beabsichtigt zunächst, den Personenverkehr zu stärken, wo die marokkanische Flagge einen schweren Schlag erlitten hat. „Es ist ein Sektor mit hohem Potenzial für unser Land. Die Ausschreibungen, um Investitionen in diesen Sektor zu ziehen, werden bald gestartet“, erinnert Rebbah. Aber es gibt nicht nur den Seepersonenverkehr zu entwickeln, der Güterverkehr ist ebenso strategisch. Das ist übrigens der Grund, warum Rebbah die Aktivität mit einem „ernsthaften“ Fahrplan ausstatten will. Ziel ist es, nationale Champions entstehen zu lassen, die auf den Transport von Schüttgut spezialisiert sind. Ein Beruf, der gute Tage vor sich hat, da Marokko einer der wichtigsten Exporteure von Schüttgut in der Region ist (insbesondere von Phosphatprodukten). Es ist umso opportuner, als dieser Transportmodus die Kleinigkeit von 22 Milliarden Dirham kostet.


Ein Projekt für regionale Logistikplattformen in der Pipeline

Bald werden alle Regionen Marokkos ihre Logistikplattformen haben. Versprechen des Ausrüstungsministeriums, das derzeit Verhandlungen mit den Regionalräten führt, um diese zukünftigen Infrastrukturen an die wirtschaftlichen und insbesondere industriellen Besonderheiten jeder Zone anzupassen. Das Projekt beinhaltet auch die Beteiligung der Nationalen Hafenagentur (ANP) und der ONCF, die je nach Region Trockenhäfen einrichten können, die von Eisenbahnnetzen weitergeleitet werden. Der Ausrüstungsminister liefert jedoch keine Details zum Startdatum dieses Projekts.

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