In diesem Jahr ist der Schulanfang in der Region, die unter die Delegation für nationale Bildung von Tiznit fällt, durch die Umsetzung der Maßnahmen des Notfallplans gekennzeichnet, der darauf abzielt, unser Schulsystem aus der Krise zu führen. Tatsächlich sind mehrere Aspekte dieser Reform in der Umsetzung begriffen und betreffen Bereiche, die schon immer als notorische Hindernisse für die Entwicklung unseres Bildungssystems galten. Angefangen bei der Schaffung und Modernisierung von Schuleinrichtungen, von denen sich ein großer Teil in einer Situation befindet, die zu wünschen übrig lässt, da pädagogisches Handeln nicht in einem so demotivierenden Rahmen effizient stattfinden kann. Laut dem Delegierten für nationale Bildung von Tiznit sind 48 Grundschuleinheiten aus 27 ländlichen Gemeinden von Arbeiten dieser Art betroffen, deren zugewiesener Betrag sich auf 5.498.100 Dh beläuft. Auf Ebene der Sekundarstufe I spricht dieselbe Quelle von einem Budget von 2.252.880 Dh, dessen Operation auf die Umgestaltung der Klassen von drei Einrichtungen abzielt, nämlich die Collèges Youssef Bnou Tachafine in Merlaft, Azaïtoun in Reggada und Moulay Rachid in Tiznit. 7 weitere Einrichtungen derselben Stufe profitieren ebenfalls von Umgestaltungsarbeiten, aber diesmal sind die Räumlichkeiten ihrer Internate betroffen. Es handelt sich um die Collèges: Al Maghreb Al Arabi in der Gemeinde Messti, Anzi in der gleichnamigen Gemeinde; Tighirt in der gleichnamigen Gemeinde; Azzaytoun in Reggada; Ibno Khaldoun in Bounaâman; Al Ouahda in Tiznit und schließlich das Collège Atlas in Tafraout. Die Kosten für die nachfolgenden Arbeiten betragen 7.700.000 Dh.
Was die qualifizierende Sekundarstufe betrifft, nennt die Provinzdelegation drei Gymnasien. Das von Sidi Ouagag in Aglou sowie Al Massira Al Khadra und Hassan 1er in Tiznit bzw. Ifni. Mit einem Betrag für die Umgestaltung der Unterrichtsräume von 936.912 Dh. Dies, während 4 weitere Einrichtungen der qualifizierenden Sekundarstufe für die Modernisierung ihrer Gebäude, die Internate beherbergen, betroffen sind. Dies betrifft in Tiznit zwei Gymnasien (Ibnou Soulayman Rasmouki und El Massira Al Khadra) sowie zwei weitere: eines in Aglou (Sidi Ouaggag), während das andere in Lakhssas (Sidi Ahssayn) liegt. Mit einem Gesamtbetrag von 520.000 Dh. Kurz gesagt, die Gesamtsumme der für alle Arbeiten bereitgestellten Mittel beträgt 21.587.892 Dh.
Das Notfallprogramm sieht zudem den Bau von vier neuen Collèges in den Gemeinden Aït Rehka, Ouijjan, Tizoughrane und Nabor vor. Während Erweiterungsmaßnahmen das Collège Moulay Driss in Ifni und das Internat des Collèges in Tiyoughza betreffen, was Gesamtkosten von 33.056.086,82 Dh erfordert. Die Gesamtsumme der in die Schulinfrastruktur investierten Mittel beläuft sich auf 54.643.978,82 Dh.
Es ist zu wissen, dass der Bausektor in erster Linie von den Investitionen des Notfallprogramms betroffen ist. Der andere in der Provinz anvisierte Aspekt betrifft die Förderung der Bildung und den Kampf gegen den Schulabbruch, dessen Ursachen auf verschiedene sozioökonomische Faktoren zurückzuführen sind, die Fehlfunktionen verursachen, welche die Ambitionen der Kinder auf Schulbildung behindern. Angefangen bei der Verteilung von Schulranzen an bedürftige Kinder. Dafür wurde die Anzahl der begünstigten Schüler im Rahmen der königlichen Initiative von einer Million Schulranzen erhöht. So hat sich diese Zahl verdreifacht und erreicht 44.536 Lernende in der Grundschule. Davon 35.948 Schüler aus dem ländlichen Raum und 8.477 aus dem städtischen Raum.
Bei dieser Operation werden komplette Schulsets (Schulranzen + Materialien und Schulbücher) für alle in der ersten Klasse eingeschriebenen Schüler angeboten. Während in den ländlichen Gebieten Bücher und Materialien für Schüler der zweiten bis sechsten Klasse der Grundschule bereitgestellt werden. Was die Schüler im städtischen Bereich betrifft, die in denselben Stufen eingeschult sind, so erhalten sie nur Schulbücher. Was die Schulkantinen und Internate betrifft, die Verpflegung und Unterkunft für Schüler bieten und eine grundlegende Rolle bei der Förderung der Schulbildung von Kindern spielen, so haben sich ihre Angebote verdichtet. Abdellah Bouâarfa, Provinzdelegierter für Bildung, freut sich, die Zahl von 15.500 Schülern erreicht zu haben, die von den Kantinen profitieren. Das sind 500 Lernende mehr, die von diesem Dienst profitieren werden. Zudem wurde die Anzahl der Arbeitstage der Kantinen von 70 auf 90 Tage erhöht, wobei für das nächste Jahr geplant ist, die Schwelle von 180 Tagen zu erreichen. Neben der spürbaren Verbesserung des Nährwerts der angebotenen Mahlzeiten.
Parallel dazu erreichte die Anzahl der an Schüler vergebenen Stipendien 4.547, wovon 2.374 bzw. 2.173 auf die Lernenden der Grundschule, der Sekundarstufe I und der qualifizierenden Sekundarstufe verteilt sind.
Es ist zu beachten, dass Mädchen in derselben Reihenfolge der Schulstufen 6, 634 und 473 Stipendien erhalten. Wobei diese Zahlen die neu vergebenen Stipendien beinhalten, nämlich 650, von denen 333 Vollstipendien darstellen, während 317 das Recht auf Mahlzeiten betreffen. Auf Ebene der qualifizierenden Sekundarstufe haben 661 neue Schüler Stipendien erhalten.
Der andere Pfeiler des Notfallprogramms ist der Schultransport. Das Ziel ist es, ihn zu einem integralen Bestandteil des Schulangebots zu machen. Die Entfernung der Schuleinrichtungen, insbesondere im ländlichen Raum, von den Wohnorten der Lernenden macht diesen Dienst grundlegend, da er es ermöglicht, das Studium in diesen Regionen fortzusetzen, in denen der Schulabbruch spürbar ist. Der in diesem Dienst operierende Fuhrpark wurde durch den Einsatz neuer Fahrzeuge im Rahmen der Partnerschaft mit lokalen Entwicklungsverbänden verstärkt. Zusätzlich zur Vergabe von 130 Fahrrädern für schulpflichtige Mädchen im ländlichen Raum. Die finanzielle Unterstützung für die Schulbildung ist nicht gering. Das Programm «Tissir», das auf den direkten Transfer finanzieller Ressourcen an arme Haushalte als Gegenleistung für den Verbleib der Kinder in der Schule abzielt, kam Schülern von 5 Schulgruppen zugute, die auf die beiden Gemeinden Boutroche und Sidi Bouabelali verteilt sind, also 1.509 Schülern. Der für diese Operation zugewiesene Betrag beläuft sich auf 1.192.400 Dh.
Nachrichten 29 Sep 2009 5 Min. Lesezeit
Schulanfang unter dem Zeichen des Notfallprogramms

