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Nachrichten 18 Apr 2012 4 Min. Lesezeit

Zur Verwaltung des Bildungssystems

Der Verwaltungsrat der AREF von Kénitra hielt kürzlich am Sitz der Wilaya seine elfte Sitzung unter dem Vorsitz des Ministers für Nationale Bildung, Mohamed El Ouafa, ab.
Zur Verwaltung des Bildungssystems

Bei der Eröffnungssitzung des Verwaltungsrats der AREF (Regionale Akademie für Bildung und Ausbildung) und in Anwesenheit des Wali der Region Gharb-Chrarda-Beni Hssen und Gouverneurs der Provinz Kénitra, Ahmed Moussaoui, betonte der Minister die Notwendigkeit, das Bildungssystem zu stabilisieren, während auf eine Diagnose der aktuellen Situation und die Evaluierung des für Juli 2012 geplanten Notfallprogramms gewartet wird.

Er drückte zudem die Notwendigkeit aus, die Governance in den Schulen und pädagogischen Verwaltungen zu fördern. In diesem Zusammenhang erklärte er, dass das Ministerium eine Reihe von Maßnahmen ergriffen habe, namentlich: die Aufhebung der Rundschreiben 122 und 204, um die Schulzeit an die Besonderheiten der Regionen anzupassen. „Die Ausarbeitung und der Vorschlag der Schulzeit“, fügte er hinzu, „obliegen künftig dem Lehrer und der Verwaltung, vorbehaltlich der Genehmigung durch den Inspektor“. Der Minister bestand zudem auf der Wiederherstellung des üblichen Bewertungsprozesses. Bezüglich des Obersten Rates für Bildung und Ausbildung äußerte Herr El Ouafa seine Absicht, dessen Zusammensetzung und Befugnisse zu überarbeiten, damit er seine wesentlichen Funktionen ordnungsgemäß erfüllen kann. Er enthüllte anschließend die laufende Vorbereitung des neuen Statuts für das Lehrpersonal in Absprache mit den Gewerkschaftsvertretern. Ein Vorgehen, das er als wesentlich bezeichnete, um Gerechtigkeit walten zu lassen und den Lehrerberuf aufzuwerten, weshalb regionale Zentren für Bildungs- und Ausbildungsberufe eingerichtet wurden, die als hochrangige Ausbildungseinrichtungen gelten.

Einrichtung eines Lenkungsausschusses

Der Minister wies bei dieser Gelegenheit zudem auf die Einrichtung eines Lenkungsausschusses hin, der die Aufgabe haben wird, den Schulbeginn vorzubereiten sowie Maßnahmen und allgemeine Bedingungen zu überprüfen, um einen erfolgreichen Schulstart zu gewährleisten. In diesem Kontext betonte er die Notwendigkeit, die Probleme, mit denen der Bildungssektor konfrontiert ist, zu minimieren, und hob die grundlegende Rolle des Lehrers im Bildungssystem hervor. Anschließend präsentierte der Finanz- und Wirtschaftsausschuss seinen Bericht und lobte die Bemühungen aller Komponenten des regionalen Bildungssystems, um die Indikatoren zu verbessern und wirksame Lösungen zur Überwindung von Zwängen und Hindernissen zu finden. Eine Hauptempfehlung ergab sich aus diesem Bericht, nämlich die Notwendigkeit, das Budget 2012 zu stärken, um die Indikatoren zu entwickeln, das pädagogische Angebot zu erweitern und die Einrichtungen zu sanieren. Der Ausschuss empfahl, alle von der AREF für das Jahr 2011 geplanten Gründungsprojekte beizubehalten und sie um die neuen Programme zu ergänzen, die im regionalen Aktionsplan erwähnt sind. Der Bericht empfiehlt zudem, die Vorzugstarife für den Anschluss von Schulen an Wasser- und Stromnetze beizubehalten.

Im gleichen Kontext präsentierte der Direktor der AREF, Abdellatif Youssoufi, einen Bericht, der die Entwicklung des regionalen Bildungssystems hervorhob, wobei der Schwerpunkt auf Themen des Aktionsplans wie der Verallgemeinerung der Bildung, der Erweiterung des pädagogischen Angebots, der Sanierung von Schulen und der sozialen Unterstützung, der Verwaltung der Einrichtungen sowie der Stärkung der Kapazitäten der Humanressourcen zur Verbesserung der Governance lag. Abschließend betonte Herr Youssoufi, dass die AREF bestrebt sei, alle organisatorischen Mechanismen zu aktivieren, um eine Begleitung auf allen Ebenen zu gewährleisten und die Kultur der Initiative durch Feldarbeit und die Bewertung verschiedener Prozesse in allen Stadien des Bildungssystems zu fördern. In ihren Beiträgen begrüßten die Mitglieder des Verwaltungsrats der AREF die Bemühungen des Ministeriums, der AREF und der Provinzdelegationen des MEN.

Bemühungen, die zu zufriedenstellenden Ergebnissen führten, die auf die Verbesserung der Verwaltungsmethoden abzielten und halfen, die Herausforderungen zu bewältigen. Die Redner forderten das Ministerium zudem auf, den Auswirkungen, die der Mangel an Humanressourcen und die unzureichende Anzahl an Klassenzimmern auf den nächsten Schulbeginn haben könnten, besondere Aufmerksamkeit zu schenken. In diesem Sinne richteten sie ein Ersuchen an das Ministerium, mehr Anstrengungen zu unternehmen, um das Vorschulangebot zu erweitern, den Schultransport zu stärken und das der Region zugewiesene Budget zu erhöhen. Am Ende der Sitzung genehmigte der Verwaltungsrat der AREF einstimmig den Budgetentwurf für das Jahr 2012. Er genehmigte zudem das Gesetz über die Auftragsvergabe der AREF.

Die Dezentralisierungspolitik

In seinen Kommentaren zu den Beiträgen der Mitglieder des Verwaltungsrats erinnerte der Minister für Nationale Bildung die Anwesenden daran, dass sich der Staat für die strategische Wahl der Dezentralisierung entschieden hat. Somit basiert der Zugang zu diesem vertraglichen Ansatz zwischen dem Staat, vertreten durch das Ministerium für Nationale Bildung, und der AREF auf dem Kriterium der Zielerreichung. Der Minister betonte, dass alles, was die marokkanische Schule betrifft, innerhalb des Verwaltungsrats der AREF verwaltet werden müsse. Er fügte hinzu, dass beim nächsten Verwaltungsrat, der für Juli 2012 geplant ist, all diese Fragen im Detail analysiert und behandelt würden.

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