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Über die Salé

Salé (auf Arabisch: سلا) ist eine Stadt in Marokko. Sie liegt an der Atlantikküste des Landes, am rechten Ufer der Mündung...

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Nachrichten 25 Aug 2014 3 Min. Lesezeit

Die Straßenbelagsarbeiten stehen kurz vor dem Abschluss

Die Straßenbelagsarbeiten stehen kurz vor dem Abschluss

Die Sanierungsarbeiten an der alten Medina von Salé schreiten gut voran. Mehrere Etappen bei der Umsetzung dieses großartigen Projekts, das Teil des von Seiner Majestät König Mohammed VI. im vergangenen Februar gestarteten Stadtaufwertungsprogramms ist, wurden bereits erfolgreich abgeschlossen. Laut dem Bürgermeister von Salé, Nourredine Lazrak, kommen die Infrastrukturarbeiten zügig voran und haben bereits einen Fertigstellungsgrad von 60 % erreicht. „Wir haben die Pflasterarbeiten bereits abgeschlossen und konzentrieren uns derzeit auf die Installation der Beleuchtung“, vertraute uns der Vorsitzende des Gemeinderats an. Parallel zur Verwaltung dieser Baustelle befasst sich die Gemeinde mit der Sanierung sämtlicher Märkte innerhalb der alten Medina. Dabei geht es insbesondere um die Neugestaltung der „Kissariat Souk Sabate“, der „Souk Lakbir“ sowie der „Kissariat Harrarine“. „Wir möchten mit diesem Projekt den authentischen Charakter dieser Räume bewahren und ihnen gleichzeitig ein neues Gesicht geben. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, Kunsthandwerksmeister (Mâalems) hinzuzuziehen, die für die Verzierung der Holztüren zuständig sein werden, um die Authentizität der Medina zu wahren“, fügt derselbe Verantwortliche hinzu. Um eben diese Authentizität der Medina zu schützen, geht die Gemeinde seit mehreren Monaten gegen unhygienische Wohnverhältnisse vor. Laut dem Bürgermeister besteht der erste Schritt darin, die in diesen Unterkünften lebenden Familien umzusiedeln, bevor deren Abriss oder Sanierung erfolgt. „Wir haben bereits mehr als 70 Familien, die zuvor im Fondouk von Rahba und dem von Bouaouda lebten, in das neue Viertel Saïd Hajji umgesiedelt. Wir planen, weitere Fondouks in Angriff zu nehmen, in denen deutlich mehr Familien leben. Dabei handelt es sich konkret um den Fondouk von Largot sowie jene von Zniber und Sbalyoune.“ Es sei darauf hingewiesen, dass die Sanierung der Fondouks parallel zum Abriss von 200 einsturzgefährdeten Häusern durchgeführt wird. „Wir haben in diesem Sinne eine Partnerschaft mit der Holding

Al Omrane geschlossen, um zur Umsetzung dieses Projekts beizutragen. Das besagte Unternehmen hat sich verpflichtet, einen Betrag von 50.000 DH an Familien zu zahlen, die ihre einsturzgefährdeten Häuser sanieren möchten, sofern sich die Gebäude nicht in einem Zustand schwerer Baufälligkeit befinden“, erklärt der Bürgermeister. Darüber hinaus hat die Gemeinde im Rahmen der Bewahrung der Identität der Medina von Salé das Kino Malaki erworben, um es zu sanieren. Die Wiedereröffnung dieses Raumes ist für den 2. September geplant. Laut dem Bürgermeister der Stadt sind diese Bemühungen Teil der Korrektur von Fehlfunktionen im Bereich der öffentlichen Räume. Da die alte Medina über eine antike Architektur verfügt, die zudem das historische Herz von Salé darstellt, ist sie reich an historischen Denkmälern, die bewahrt und wiederbelebt werden müssen, um sie an zukünftige Generationen weiterzugeben – einschließlich ihrer Stadtmauer und Tore wie Bab Lamrissa, Bab Bouhaja und anderer Denkmäler, die Schäden erlitten haben, welche ihren Fortbestand bedrohen, insbesondere die Sqala und die Borjes. Somit wird die Sanierung der alten Medina auch die Instandsetzung dieser Räume umfassen. Eine Operation, die ein Budget von 9 Millionen Dirham erfordert und gemeinsam mit dem Kulturministerium durchgeführt wird.

Umwandlung authentischer Orte: Im Rahmen der Bewahrung der Identität und des Gedächtnisses der Lamdina Laqdima hat die Gemeinde Salé den Fondouk Dar El-Qadi erworben und saniert. Dieser in Vergessenheit geratene und verfallene Ort war früher ein traditionelles Gericht, in dem junge Paare getraut wurden. Heute, nach seiner Sanierung, wird dieser altehrwürdige Ort in ein Museum umgewandelt. Ein weiterer Raum der alten Medina wird umgenutzt: der Fondouk Bermada. Das im Herzen der alten Medina gelegene und derzeit in Renovierung befindliche Gebäude wird bald in ein Ruheheim umgewandelt, das verlassene ältere Menschen aufnehmen wird.

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