Die Teilnehmer einer Konferenz zum Thema: „Welche Strategie der Zivilgesellschaft für die Entwicklung der öffentlichen Schule?“, riefen am Samstag in Salé zur Gründung eines nationalen Netzwerks zur Verteidigung der öffentlichen Schule auf.
Am Ende dieser Konferenz, die vom Espace Associatif in Partnerschaft mit der Organisation „Save the Children“ organisiert wurde, empfahlen die Teilnehmer die Einrichtung eines Komitees, das sich mit der Bestimmung der Wahrnehmungen und Organisationsmechanismen des zukünftigen Netzwerks befassen wird.
Dieses nationale Netzwerk, das aus etwa 40 im Bildungsbereich tätigen Verbänden besteht, hat die Aufgabe, die Zivilgesellschaft in die Verantwortung zu nehmen und ihre Rolle als Hauptakteur bei der Wiederbelebung des Schullebens zu definieren sowie die öffentliche Politik im Bildungssystem zu kontrollieren.
Es zielt auch darauf ab, die öffentliche Schule als Integrationsansatz und Mittel zur Annäherung zwischen den assoziativen Akteuren und dem besagten System durch die Öffnung der Bildungseinrichtungen gegenüber ihrem Umfeld zu verteidigen.
Mehrere Workshops zum Thema „Verbandsarbeit zur Förderung der öffentlichen Schule“ standen auf dem Programm dieser Konferenz, die im Centre Associatif de Solidarité stattfand, während der sich die Teilnehmer insbesondere mit „den Besonderheiten der modernen Schule und den Herausforderungen der Bildung im dritten Jahrtausend“ sowie „der Realität des Bildungssystems in Marokko und den Erwartungen der betroffenen Akteure“ befassten.
An diesem Treffen nahmen Vertreter der Zivilgesellschaft sowie Verbände und Akteure aus dem Bildungsbereich aus den verschiedenen Regionen des Königreichs teil.
Nachrichten 19 Dec 2011 2 Min. Lesezeit
Aufruf zur Verteidigung der öffentlichen Schule

