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Nachrichten 31 Mar 2012 2 Min. Lesezeit

Das Jazzfestival im Chellah findet vom 13. bis 17. Juni statt: Dem Menschlichen seinen Platz zurückgeben

Das Jazzfestival im Chellah findet vom 13. bis 17. Juni statt: Dem Menschlichen seinen Platz zurückgeben

Die 17. Ausgabe des Jazzfestivals im Chellah, das vom 13. bis 17. Juni stattfinden wird, steht im Zeichen der kulturellen Vielfalt. „In diesem Jahr wurde der Schwerpunkt auf die Vielfalt der Stile gelegt, und es wird keine zwei Gruppen mit identischen Klängen geben“, versichern Jean-Pierre Bissot und Majid Bekkas, die künstlerischen Leiter des Festivals.

Auf europäischer Seite werden 41 Künstler aus 14 verschiedenen EU-Ländern bei dieser Ausgabe anwesend sein, während auf marokkanischer Seite der Schwerpunkt auf verschiedenen Facetten der musikalischen Identität (Gitarre, Oud, Gnaoua usw.) lag.

„Das Festival entwickelt sich weiter. Mittlerweile gibt es eine echte Identität des Jazz, die mit dem Chellah verbunden ist“, betont Jean-Pierre Bissot.

Das Festival „Jazz au Chellah“ wird seit 1996 von der Delegation der Europäischen Union in Marokko mit den Botschaften und Kulturinstituten der Mitgliedstaaten in Partnerschaft mit dem Kulturministerium und der Wilaya von Rabat-Salé organisiert.

Jede Ausgabe des Festivals ist somit eine Gelegenheit für einen interkulturellen Dialog zwischen europäischen und marokkanischen Musikern, der sich nicht auf den Rahmen von „Jazz au Chellah“ beschränkt, sondern anschließend zur Entstehung neuer Bands und neuer musikalischer Kooperationen zwischen den Künstlern führt.

Die Ausgabe 2011, die die marokkanische Jugend mit der Anwesenheit von Nabyla Maan und Tarik Hilal in den Mittelpunkt stellte, widmete sich auch der Vermischung von europäischem Jazz und traditioneller marokkanischer Musik (Toine Thys Band und Farid Mayara, Pino Minafra und Mahmoud Guinéa, Soren Bebe und Faïz Lamouri).

Fast 1500 Zuschauer strömten täglich zu den Aufführungen und machten „Jazz au Chellah“ zu einem unverzichtbaren Festival in Rabat.

Es besteht kein Zweifel, dass die 17. Ausgabe, die laut den künstlerischen Leitern „zart“ zu werden verspricht und „dem Menschlichen seinen Platz zurückgeben wird“, erneut ihre Versprechen halten und den interkulturellen Austausch zwischen den beiden Ufern des Mittelmeers fördern wird.

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