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Über die Rabat

Rabat (auf Arabisch: الرباط [ar-Ribat]) ist die Hauptstadt Marokkos und nach Casablanca die zweitgrößte Agglomeration des Landes.

Kennzahlen

Nationalität
Ausländer14 614
Marokkaner495 302
Wohnen
156 398Haushalte insgesamt
3.3Personen pro Haushalt (Durchschnitt)
Rabat (arabisch: الرباط [ar-Ribat]) ist die Hauptstadt Marokkos und nach Casablanca die zweitgrößte Agglomeration des Landes.

Sie liegt an der Atlantikküste, am linken Ufer der Mündung des Bouregreg, gegenüber der Stadt Salé. Daher werden beide manchmal als „Zwillingsstädte“ bezeichnet.

Die Stadt wurde 1150 von den Almohaden gegründet, die dort eine Zitadelle (die heutige Kasbah der Oudayas), eine Moschee und eine Residenz errichteten. Damals war es ein sogenannter Ribat (eine Festung). Der heutige Name stammt von Ribat Al Fath, „das Lager des Sieges“. Später erweiterte und vervollständigte der Enkel von Al-Mūmin – Ya'qub al-Mansūr – die Stadt und umgab sie insbesondere mit Mauern. In der Folge diente sie als Basis für die almohadischen Expeditionen nach Andalusien.

Nach 1269, als die Meriniden Fès als Hauptstadt wählten, trat Rabat in eine Phase des Niedergangs ein. So berichtete der maurische Entdecker Hassan al-Wazzan, dass im Jahr 1515 nur noch 100 bewohnte Häuser existierten. Im Jahr 1609 fanden nach dem Vertreibungsdekret von Philipp III. 13.000 Mauren dort Zuflucht und belebten die Stadt wieder.