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Rabat (auf Arabisch: الرباط [ar-Ribat]) ist die Hauptstadt Marokkos und nach Casablanca die zweitgrößte Agglomeration des...

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Nachrichten 04 Mar 2016 3 Min. Lesezeit

Japan lädt sich durch Kurzfilme in die Hauptstadt ein

Japan lädt sich durch Kurzfilme in die Hauptstadt ein

Die japanische Botschaft in Rabat organisierte vom 1. bis 3. März eine Reihe von Kurzfilmvorführungen anlässlich der Feierlichkeiten zum 60-jährigen Bestehen der diplomatischen Beziehungen zwischen dem Königreich und dem Land der aufgehenden Sonne.

Anlässlich des 60. Jahrestages der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen dem Königreich Marokko und Japan organisierte die japanische Botschaft in Rabat vom 1. bis 3. März eine Reihe von Kurzfilmvorführungen aus dem Land der aufgehenden Sonne, an der Filmemacher, Journalisten, Kulturschaffende und zahlreiche junge Cineasten teilnahmen.

Während dieser drei Tage konnte das cineastische Publikum ein japanisches Kino von heute entdecken, das zugleich poetisch und realistisch ist. Die faszinierenden Bilder laden uns ein, ein japanisches Universum zu entdecken, das Tradition und Moderne harmonisch verbindet.

In diesem Sinne konnten die Cineasten der Hauptstadt die vielfältigen Facetten der Geschichte und den Reichtum der japanischen Kultur durch 4 Kurzfilme verschiedener Stile entdecken, die von jungen japanischen Filmemachern realisiert wurden: „Shabu-Shabu Spirit“ von Yuki Saito, „A Warm Spell“ von Toshimichi Saito, „Oh Lucy!“ von Atsuko Hirayanagi und „Kerama Blue“ von Tsukasa Kishimoto. Diese Filme sind in Originalversion mit englischen Untertiteln.

Während der Eröffnungssitzung dieser filmischen Veranstaltung zum Thema „Japan durch Kurzfilme entdecken“ enthüllte der Direktor des „Short Shorts Film Festival and Asia“, Seigo Tono, dass Kurzfilme in seinem Land mit dem Aufkommen neuer Technologien und der Nutzung von Smartphones und Tablets einen beträchtlichen Aufschwung erlebt haben. Er betonte zudem, dass das Kino, insbesondere der Kurzfilm, weitgehend zur kulturellen Förderung Japans beitrage und derzeit eine der angesagtesten künstlerischen Ausdrucksformen in Japan darstelle. In dieser Hinsicht tragen neben den betroffenen Parteien auch mehrere öffentliche und private Organisationen und Institutionen zur Finanzierung der Filme bei.

Einer der gezeigten Kurzfilme, „Shabu-Shabu Spirit“ von Yuki Saito, wurde im Rahmen des „Projekts zur Präsentation der Attraktionen der japanischen Gastronomie- und Esskultur“ realisiert. Er wurde vom japanischen Ministerium für Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei finanziert. Dieser Film wurde in mehreren Ländern gezeigt, insbesondere in Italien anlässlich der Weltausstellung in Mailand 2015. „Shabu-Shabu Spirit“ lässt uns durch eine Hochzeitsgeschichte in das kulinarische Universum Japans eintauchen. Es ist anzumerken, dass das „Short Shorts Film Festival and Asia“, Partner dieser filmischen Veranstaltung, einer der Hauptakteure bei der Förderung der siebten Kunst Japans ist. Es organisiert jährlich im Juni ein großes Kurzfilmfestival.

Mehr als 5.000 Kurzfilme aus fast 120 Ländern werden auf diesem Festival gezeigt, das in diesem Jahr seine achtzehnte Ausgabe feiert. Angesichts des zentralen Platzes, den es in der asiatischen Kinolandschaft einnimmt, wurde das „Short Shorts Film Festival and Asia“ in Tokio offiziell von der Academy of Motion Picture, Arts and Sciences als qualifiziertes Festival für die Präsentation von Filmen der Kategorie Kurzfilme beim jährlichen offiziellen Wettbewerb der Academy Awards anerkannt.

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