Um ein städtisches Verkehrsnetz aufzubauen, das den Bedürfnissen der Bevölkerung entspricht, wurde eine lokale Entwicklungsgesellschaft gegründet, die die Verwaltung dieses öffentlichen Dienstes übernehmen soll.
Es ist nun beschlossene Sache. Die Busse kehren in die Stadt Khouribga zurück, die endlich ein städtisches Verkehrsnetz erhalten wird, das ihren Bedürfnissen gerecht wird. Diese lang ersehnte Rückkehr erfolgt nach dem Scheitern mehrerer Versuche, insbesondere aufgrund der Pferdekutschen und Triporteurs, die sich immer noch erlauben, den städtischen Transport zu übernehmen. Zu diesem Zweck musste eine lokale Entwicklungsgesellschaft (SDL) gegründet werden, um die Verwaltung dieses öffentlichen Dienstes zu gewährleisten.
Laut Lastenheft wird das für fünf Jahre beauftragte Unternehmen anlässlich des Schuljahresbeginns 2015-2016 40 Busse auf 6 Linien einsetzen, die den Großteil der Stadtviertel abdecken. „Das Projekt wurde in ein Programm aufgenommen, das auf die Stärkung der Basisinfrastruktur und die Verbesserung der öffentlichen Dienstleistungen abzielt“, erklärt Abdellatif Chadali, Gouverneur der Provinz Khouribga. Er präzisiert: „Um die Umsetzung des Projekts zu garantieren und die Einschränkungen und Probleme zu vermeiden, mit denen frühere Erfahrungen konfrontiert waren, haben wir die Gründung einer SDL vorgenommen. Parallel dazu wurden die Studien sowie die administrativen und technischen Verfahren qualifizierten Einrichtungen anvertraut.“ Die Stadt Khouribga, deren städtische und sozioökonomische Infrastruktur auf mehreren Ebenen entwickelt wurde, benötigte in der Tat ein organisiertes öffentliches Busverkehrsnetz. In der Vergangenheit gab es in der Stadt mehrere Initiativen und Erfahrungen in diesem Bereich, aber leider konnte keine der beauftragten Einrichtungen die Herausforderung meistern und die Mission erfolgreich zu Ende führen. Wie bereits erwähnt, bestand das Hindernis in den Besitzern von Kutschen und Triporteurs, die auf ihre eigene Weise den Transport der Bürger sicherstellten.
Mit der Entwicklung der Stadt und der Gründung mehrerer universitärer Einrichtungen ist die Einrichtung eines öffentlichen Verkehrsmittels zu einer immer dringenderen Notwendigkeit geworden. Es bedurfte daher der Mobilisierung der Behörden und der Sensibilisierung der lokalen Akteure sowie des Gemeinderats, um dieser Forderung, die sowohl von den Einwohnern als auch insbesondere von den Studenten formuliert wurde, nachzukommen.

