Ifrane – Der Wali der Region Fès-Meknès, Gouverneur der Präfektur Fès, Mouad El Jamai, betonte am Dienstag in Ifrane, dass diese Provinz anstrebt, ein globales Modell im Bereich der ökologischen Nachhaltigkeit zu werden, indem sie das internationale Label für eine 100-prozentig saubere Stadt erhält.
Herr El Jamai wies in einer Rede während eines Kommunikationstreffens, das die wichtigsten Akteure und Investoren der Provinz zusammenbrachte, darauf hin, dass das Ziel darin bestehe, Ifrane zu einem Modell für ökologische Exzellenz zu machen, indem das internationale Label „Ifrane, saubere Stadt“ angestrebt wird.
Um dieses Ziel zu erreichen, betonte der Wali der Region die Notwendigkeit, Investitionen in grünen Sektoren zu fördern, wie z. B. grüne Taxis, und betonte, dass der Wunsch darin bestehe, den öffentlichen Verkehr in Ifrane zu 100 Prozent sauber zu machen.
Der Verantwortliche erklärte, dass „es sich um eine umfassende Strategie handelt, die auf dem Schutz der Umwelt und dem Respekt vor der Natur basiert“, und betonte den festen Willen, Ifrane zu einer globalen Referenz im Bereich der nachhaltigen Entwicklung zu machen.
Andererseits berichtete Herr El Jamai, dass dieses Kommunikationstreffen darauf abziele, die vielversprechenden Möglichkeiten der Provinz zu erkunden und Wege zu diskutieren, um ihre Attraktivität zu stärken, um mehr Investitionen mit hoher Wertschöpfung anzuziehen.
Er wies darauf hin, dass diese Initiative im Einklang mit den Hohen Anweisungen Seiner Majestät König Mohammed VI. steht, die Investitionen in den Mittelpunkt der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung stellen.
Er fuhr fort, dass die Region Fès-Meknès einen wirtschaftlichen Aufschwung anstrebt, der auf einem nachhaltigen und umfassenden Entwicklungsmodell basiert, dank qualifiziertem Humankapital und einem alten Erbe, das sich über mehr als 12 Jahrhunderte erstreckt, sowie einer strategischen Lage und besonderen Ressourcen im Bereich der Innovation.
Er betonte auch die wichtige Rolle der Al-Akhawayn-Universität, die in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen feiert, bei der Entwicklung der Provinz Ifrane.
Um die Entwicklungsvision der Provinz zu verwirklichen, betonte Herr El Jamai die Notwendigkeit, Ifrane zu einem globalen Modell im Bereich der technologischen Innovation und des grünen Wachstums zu machen, ähnlich wie eine Reihe fortgeschrittener Länder.
In diesem Rahmen betonte er die wichtige Rolle, die die Al-Akhawayn-Universität bei diesem Wandel durch ihre lokalen und internationalen Partnerschaften spielen kann, insbesondere durch die Schaffung von Geschäftsinkubatoren und Laboren, um junge Menschen zur Gründung von Start-ups zu ermutigen, die sich auf Nachhaltigkeit bei technologischer Innovation konzentrieren.
Bezüglich der Infrastruktur kündigte Herr El Jamai an, dass im Zeitraum zwischen 2015 und 2023 5,5 Milliarden Dirham für Infrastrukturprojekte, soziale Sektoren und menschliche Entwicklung bereitgestellt wurden.
Was private Investitionen betrifft, erklärte der Wali, dass das Regionale Einheitliche Investitionskomitee seit 2022 Projekte im Wert von 1,1 Milliarden Dirham genehmigt habe, und stellte fest, dass das letzte Quartal des Jahres 2024 eine Beschleunigung des Investitionstempos erlebte, da 55 Prozent der eingereichten Projekte im Wert von 258 Millionen Dirham genehmigt wurden, was 91 Prozent des Gesamtbetrags der im Jahr 2024 genehmigten Investitionsprojekte entspricht.
Der Gouverneur der Provinz Ifrane, Idriss Mesbah, betonte seinerseits die Bedeutung von Strenge und Ernsthaftigkeit bei der Herangehensweise an Investitionen, indem erfolgreiche Erfahrungen genutzt und bestehende Zwänge überwunden werden.
Er betonte in diesem Zusammenhang den außergewöhnlichen ökologischen Charakter der Provinz, die reich an Feuchtgebieten ist, die unter das (Ramsar)-Abkommen fallen, sowie ihre riesigen Wälder, die reich an pflanzlicher und biologischer Vielfalt sind (116.000 Hektar), und ihr reiches kulturelles und handwerkliches Erbe.
Der Gouverneur wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Provinz Ifrane als ein besonderes Ziel für Ökotourismus, sportliche Aktivitäten und Medizintourismus gilt, da sie über eine Aufnahmekapazität von 3.818 Betten und 5.680 Campingplätzen verfügt.
Er beleuchtete auch den landwirtschaftlichen Charakter der Provinz, da die bebaute Fläche auf 72.000 Hektar geschätzt wird, insbesondere der Anbau von Äpfeln und Kirschen, was die Provinz zum Hauptproduzenten dieser beiden Früchte auf regionaler Ebene macht.
Herr Mesbah ging auch auf den Nationalpark Ifrane ein, der 85 Prozent der Fläche der Provinz abdeckt und mit einem Finanzvolumen von 734 Millionen Dirham saniert werden soll, wobei er darauf hinwies, dass die Stadt Ifrane im Jahr 2016 als zweitsauberste Stadt der Welt und im Jahr 2023 als eine der schönsten afrikanischen Städte eingestuft wurde.
Der Präsident der Region Fès-Meknès, Abdelouahed El Ansari, betonte seinerseits die Bedeutung dieses Treffens, das achte seiner Art in einer Reihe von Konsultationen, die die Region seit letztem Dezember eingeleitet hat.
Er beleuchtete auch die zahlreichen Projekte, die vom Regionalrat durchgeführt oder eingeleitet wurden, insbesondere in den Bereichen Straßeninfrastruktur, Trinkwasserversorgung, Gesundheit, Sport und Kultur.
Er wies darauf hin, dass „wichtige Anstrengungen unternommen wurden, und wir sind uns der Herausforderungen bewusst, die in der Provinz bestehen“, und bekräftigte das Engagement des Rates, den Entwicklungsprozess fortzusetzen und neue Projekte vorzubereiten, die den Bedürfnissen der Bevölkerung entsprechen.

