Die Stadt Ifrane beherbergt ein regionales Seminar über Freizeitfischerei und nachhaltige Entwicklung in der Region Mittlerer Atlas, dessen Hauptziel es ist, Pilotaktionen zur Förderung dieses Sektors und zur Unterstützung der Bewirtschaftung der Fischressourcen durchzuführen.
Mehrere Vertreter von Freizeitfischereiverbänden und -clubs trafen sich kürzlich in Ifrane, um unter anderem über Möglichkeiten zur Etablierung eines nachhaltigen Bewirtschaftungsmodells für diesen Sektor zu debattieren, der sich zu einem Hebel für die lokale Entwicklung entwickeln soll.
Die Teilnehmer eines von der Fédération royale marocaine de pêche de loisir (FRMPL) organisierten Seminars unter dem Motto „Fischerei und fischereiliche Potenziale der Region Fès-Meknès: Welcher Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung im Rahmen der neuen Regionalisierung?“ machten deutlich, dass der Freizeitfischereisektor angesichts der wachsenden Zahl von Mitgliedern und Verbänden einen stetigen Fortschritt verzeichnet hat, und betonten, dass die Fischerei in Marokko eine herausragende Rolle bei der Wiederbelebung mehrerer Aktivitäten spielt, insbesondere in den Bereichen Tourismus, Umwelt und Gesellschaft.
Sie betonten bei dieser Gelegenheit das Leuchtturmprojekt, das von der FRMPL in Absprache mit der Weltnaturschutzunion (UICN-Med) und mit wertvoller Unterstützung des Hochkommissariats für Wasser, Wälder und den Kampf gegen die Wüstenbildung konzipiert wurde.
Für den Präsidenten der FRMPL, Mohamed Abouabdellah, wird dieses Projekt mit dem Titel „Ökologische Fischerei im Dienste des Ökotourismus und der Erhaltung der Biodiversität des Sees von Aguemguem“, das mit rund 315.000 DH von der UICN-Med finanziert wird, es den Praktikern und Verbänden, die im Bereich der Fischerei tätig sind, ermöglichen, vom Stadium der Unterstützung und des Konsums zum Stadium der Professionalität und der Produktion von Mehrwert überzugehen.
Nachdem er die Bedeutung dieses Projekts hervorgehoben hatte, präzisierte Mohamed Abouabdellah, dass dieses Projekt eine Plattform für den Austausch und den Kapazitätsaufbau zwischen allen Mitgliedern der Föderation und anderen Akteuren darstellt, nämlich den lokalen Behörden, den Instituten und der Zivilgesellschaft.
Die Teilnehmer unterstrichen auch die lobenswerten Bemühungen des Fly Fishing Club des Mittleren Atlas, der gerade ein von der UICN-Med in Partnerschaft mit dem Hochkommissariat für Wasser, Wälder und den Kampf gegen die Wüstenbildung gewährtes Budget erhalten hat, um zum ersten Mal in Marokko einen Fischereipfad mit dem Label „rando-fishing Ecolabellisé“ zu realisieren.
Dieses Projekt mit einem Budget von 300.000 DH wird es ermöglichen, den Standort Guigou aufzuwerten, um Angelfreunden und ihren Familien einladende und attraktive Räume für das Vergnügen der nachhaltigen Fischerei zu bieten. MAP

