Nachrichten
07 Jun 2013
2 Min. Lesezeit
Tanger im Zeichen von „4:48 Psychose“
Asmaa Houri und ihr Team konnten ihre wesentliche Botschaft vermitteln. Am vergangenen Sonntag, im Rahmen des Festivals der öffentlichen Aufführungen, regte die Truppe „Théâtre Anfass“ das breite Publikum zum Nachdenken an. Fernab von diesem einfachen und banalen kulturellen Konsum war das Stück „4:48 Psychose“, das zur Aufführung kam, vor allem eine Einladung zur Reise, im Baudelaire'schen Sinne, gewiss, aber auch auf der Höhe der großen Überlegungen eines Michel Foucault. Und wie der brasilianische Regisseur Glauber Rocha will die junge Regisseurin Asmaa Houri die Messlatte sehr hoch legen. „Es ist unumgänglich, wir haben keine Wahl, entweder das Publikum dort zu lassen, wo es ist, indem wir ihm kulturell gesehen kleinliche und dürftige Angebote machen, oder es zu unterrichten und zum Nachdenken einzuladen. Das ist eine der traditionellen Missionen der Bretter, die die Welt bedeuten“,…
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