Nachrichten
08 Aug 2011
5 Min. Lesezeit
Douars der Gnade des Durstes und der Marginalisierung ausgeliefert
Manchmal kann man nur perplex sein angesichts der Politik der doppelten Standards des Staates gegenüber der Geißel der Landflucht einerseits und der Sterilität der nationalen Strategien und Programme, die im Wesentlichen auf die Mittelmäßigkeit der Implementierungsverfahren auf lokaler Ebene zurückzuführen ist, andererseits. In der Region Fès gibt es immer noch Douars, die das Lebensnotwendige für ihr Überleben fordern: Trinkwasser für ihre Kinder und ihr Vieh, Zugänge und angemessene Straßen sowie Dienstleistungen, die ihre Staatsbürgerschaft respektieren. In der Provinz Zouagha-Moulay Yacoub, in der ländlichen Gemeinde Sebaa Rouadi, genauer gesagt in sechs ihrer Douars (Tamrat Laadam, Guerzin, Laasama, Ouled Yaaguoub, Ouled Ali und Bib Errih), leiden 200 Haushalte und Tausende von Viehköpfen seit drei Jahren unter einem ständigen Mangel an Wasserressourcen aufgrund der fehlenden regel…
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