Die siebte Ausgabe des Internationalen Treffens für transsaharischen Film, das vom 27. bis 30. Mai stattfindet, wird in diesem Jahr die Schauspielerin Fatima Regragui ehren, eine der Pionierinnen des marokkanischen Kinos und Theaters in den 50er Jahren. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf dem amerikanischen Kino durch die Vorführung von Filmen, die sich mit der Wüste befassen. Darunter «Hidalgo» von Joe Johnston, «Arizona Dream» von Emir Kusturica oder auch «Lawrence von Arabien» von David Lean. Das Fehlen von Wettbewerben zwischen den Filmen ermöglicht es, das künstlerische Schaffen zu fördern, insbesondere durch einen Drehbuchwettbewerb, bei dem die zehn Preisträger von Filmprofis begleitet werden.
Ein weiterer Höhepunkt dieser Ausgabe sind die Workshops zur Sensibilisierung für die siebte Kunst, die von den Organisatoren des Treffens geplant wurden.
Mehrere Bildungseinrichtungen sind von diesem Programm betroffen, wie zum Beispiel die von Errouha, wo ein Treffen rund um den Film «Patrimoine et biodiversité» stattfinden wird, der den Großen Preis des neunten Festivals für Bildungsfilm in Fès gewonnen hat.
Den Gymnasiasten werden Workshops zur Ausbildung in filmischen Techniken zu folgenden Themen angeboten: «Neue audiovisuelle Technologien», «Dreidimensionalität im Kino», «Filmanalyse und -lektüre» oder auch «Regie von Schauspielern».
Diese sozio-pädagogische Dimension ist für die Organisatoren von größter Bedeutung, deren Ziele vor allem darin bestehen, zur Integration audiovisueller Mittel in den Lehrplan beizutragen, die Bildkultur und den Erwerb filmischer Lesetechniken zu stärken, aber vor allem das künstlerische Schaffen zu fördern.
Auch in diesem Jahr wird das Internationale Treffen für transsaharischen Film für alle eine Gelegenheit sein, zahlreiche internationale Vorführungen zu entdecken und das marokkanische Kino gebührend zu ehren.
Kino 25 May 2010 2 Min. Lesezeit
Internationales Treffen für transsaharischen Film: Nach den Vorführungen die Ausbildung

