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Kultur 23 May 2015 3 Min. Lesezeit

Begleitung der Entwicklung der Medienlandschaft

Begleitung der Entwicklung der Medienlandschaft

„Die Governance der marokkanischen Medienlandschaft zwischen Pluralismus und Vielfalt“ im Zentrum eines Treffens in Tétouan

Ein Studientag zum Thema „Die Governance der marokkanischen Medienlandschaft zwischen Pluralismus und Vielfalt“ wurde am Samstag in Tétouan auf Initiative der multidisziplinären Fakultät und des Vereins Tamuda für Kulturen organisiert.

Der Präsident des Vereins Tamuda, Adil Dadi, betonte bei dieser Gelegenheit die Rolle, die die marokkanischen Medien beim Schutz der Werte von Demokratie, Modernität und Pluralität, der Gewährleistung von Gleichheit und Freiheit sowie der Stärkung der Offenheit der Gesellschaft, ihrer Entwicklung und ihrer Beteiligung an der Verwaltung lokaler Angelegenheiten und der Entscheidungsfindung spielen.

Er betonte in diesem Rahmen, dass das marokkanische Medienfeld in den letzten Jahren angesichts der aufeinanderfolgenden verfassungsrechtlichen Errungenschaften und der Verfassung von 2011, die darauf abzielt, der Medienlandschaft auf struktureller und legislativer Ebene neuen Schwung zu verleihen und gute berufliche Praktiken in diesem Bereich zu fördern, einen bedeutenden qualitativen und quantitativen Wandel erfahren hat.

Die ehemalige Präsidentin der Marokkanischen Organisation für Menschenrechte, Amina Bouayach, hielt ihrerseits einen Vortrag über „Das Recht auf Zugang zu Informationen als eines der Menschenrechte, zwischen Theorie und Praxis“, in dem sie betonte, dass die Umsetzung der Bestimmungen der Verfassung, die darauf abzielen, die gesellschaftlichen Rechte, die Prinzipien der Governance und die Offenheit gegenüber den kulturellen und sprachlichen Werten des Königreichs zu garantieren, geeignet ist, die Rolle der marokkanischen Medien als eines der wichtigsten Instrumente zur Festigung des demokratischen Aufbaus und zum Erfolg der vom Land eingeleiteten institutionellen Reformen zu stärken.

Sie betrachtete daher, dass die Förderung des Journalismus als öffentlicher Dienst gemäß der Berufsethik und den in Marokko geltenden rechtlichen und organisatorischen Regeln die individuellen Kompetenzen der Journalisten weiter stärken und die schnelle Entwicklung der nationalen und internationalen Medienlandschaft sowie der Kommunikationsmittel im Dienste der gesellschaftlichen Angelegenheiten und der politischen, sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Bestrebungen des Königreichs begleiten sollte.

Der Regionaldirektor des Kommunikationsministeriums, Ibrahim Chaabi, betonte seinerseits die bedeutende Entwicklung, die der rechtliche Rahmen für den Pressebereich in Marokko in den letzten Jahren erfahren hat, um den qualitativen Wandel der nationalen Medienlandschaft zu begleiten, und stellte fest, dass die im Entwurf des Presse- und Verlagsgesetzes enthaltenen Reformen dazu beitragen sollten, die Pressefreiheit zu stärken und eine gute Ausübung des Berufs sowie die Unabhängigkeit des journalistischen Unternehmens zu garantieren, um den Bestrebungen der verschiedenen Komponenten der nationalen Medienlandschaft gerecht zu werden.

Die Redner versicherten zudem, dass eine ausgewogene journalistische Praxis dazu beitragen werde, die Ausübung des Berufs zu fördern, demokratische Werte zu verankern und eine positive Interaktion zwischen Entscheidungsträgern und den verschiedenen Komponenten der Gesellschaft zu gewährleisten.

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