Die 3. Ausgabe des Nationalen Festivals der Kunst
von Al-Haït fand vom 26. bis 28. Mai in Sidi Slimane auf Initiative des Kulturministeriums statt.
Der Vorhang fiel am vergangenen Donnerstag beim Nationalen Festival der Kunst von Al-Haït. Diese kulturelle und künstlerische Veranstaltung zeugt vom Reichtum des angestammten Erbes einer Region, die beginnt, eine multidimensionale Dynamik und Entwicklung zu erleben.
Organisiert in Partnerschaft mit der Präfektur Sidi Slimane, dem Rat der Region Gharb-Chrarda-Bni Hssen, dem Gemeinderat und dem Provinzrat der Stadt, strebt dieses Festival danach, zur Bewahrung des lokalen kulturellen Erbes, zu dessen Förderung bei den neuen Generationen und zur Feier seiner Pioniere und Symbole beizutragen.
El Adaoui, Wali der Region Gharb-Chrarda-Bni Hssen, betonte die Vielfalt und den kulturellen Reichtum der Region, indem er darauf hinwies, dass die Kunst von Al-Haït eine edle und authentische Form des künstlerischen Ausdrucks sei. Unter dem Motto „Die Kunst von Al-Haït: immaterielles Kulturerbe im Dienste der Entwicklung“ stehend, war diese dritte Ausgabe durch die Organisation von drei musikalischen Abenden geprägt, die das Erbe feierten, unter Teilnahme traditioneller und populärer Gruppen, die die Kunst von Al-Haït aus den verschiedenen Regionen des Königreichs repräsentierten. Die Ehrung der großen Meister der Kunst von Al-Haït, Kacem Razzak und Larbi Toto, war ein Moment großer Emotionen. Die Anwesenden begrüßten diese Geste von großer Symbolik, die eine Anerkennung der Rolle darstellt, die die Pioniere für die Stärkung der kulturellen, lokalen, regionalen und nationalen Identität gespielt haben.
Die akademische Dimension war bei diesem kulturellen Ereignis ebenfalls präsent. Ein von Mohamed Kharraz, dem Festivaldirektor, moderiertes Kolloquium über das Phänomen von Al-Haït und seine soziokulturellen Dimensionen beleuchtete die vielfältigen Facetten dieser Kunst und ihre Verankerung im lokalen und regionalen kollektiven Gedächtnis. Professoren, die auf das Gebiet des traditionellen künstlerischen Erbes spezialisiert sind, insbesondere Hassan El Bahraoui, Idriss
Al Karch und Amar Hamdach, bereicherten die Debatte durch die Qualität ihrer Beiträge. Ihre Vorträge stellen einen Mehrwert dar, der nur zur Förderung einer Kunst beitragen kann, die in Sidi Slimane als Lebensweise betrachtet wird.

