Die Dynamik von „Féminin pluriel“ ist zurück. Ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Programm steht an. Der erste Zyklus von Treffen, der dem treuen Publikum dieser Begegnungen angeboten wird, beabsichtigt, den wissenschaftlichen und intellektuellen Beitrag des marokkanischen Soziologen Mohamed Ennaji zu beleuchten. Die Qualität der Arbeit und der Wert ihres Autors versprechen somit eine reiche Debatte.
Der Start dieser Reihe von Treffen findet an diesem Donnerstag, dem 16. Oktober, in Rabat in den Räumlichkeiten des Vereins im Viertel Hassan, Rue Moulay Driss, statt. Das Treffen, das um 17 Uhr beginnt, wird sich hauptsächlich mit dem neuesten Werk von Professor Mohamed Ennaji befassen: „Les beaux noms de Dieu“. Eine Gelegenheit für Soziologie-Begeisterte, die in die Tiefen der Spiritualität eintauchen.
Wieder einmal etabliert sich „Le Féminin pluriel“ eher als geschätzter kultureller Knotenpunkt und lädt Liebhaber der Literatur- und Geisteswissenschaften zum Austausch und Dialog über diese Disziplin ein. Latifa Bouhsini, eine der treuen Intellektuellen dieser Treffen, betont dazu: „Ich bin sehr stolz darauf, denn es bleibt eines der regelmäßigen kulturellen Treffen der Hauptstadt, das sich durch die debattierten Themen, den Reichtum der Ideen, die Qualität der teilnehmenden Intellektuellen und durch das interessante Publikum auszeichnet, dessen Mitglieder zu Stammgästen geworden sind.“ Als Forscherin und Frauenaktivistin verpasst sie keine Gelegenheit, die Initiatorin dieser Treffen, Hayat Dinia, Präsidentin von Féminin pluriel, hervorzuheben, die „diejenige ist, die seit Ende der 90er Jahre daran gearbeitet hat, diesen Verein zu einem privilegierten Raum der Kultur zu machen“. Eine Anerkennung, die dazu einlädt, über Kultur in einem Land im Wandel nachzudenken.
Die Einladung von Mohamed Ennaji, um über sein neuestes Buch „Les beaux noms de Dieu“ zu debattieren, ist auch eine Einladung zu einer tiefgründigen Debatte und zum Austausch von Ideen, fernab von Zwängen und den üblichen kategorischen Standpunkten. Die Zeit ist reif für ruhige, gelassene und tiefgründige Reflexionen. Das ist auch ein schöner kultureller Auftakt.
Kultur 16 Oct 2014 2 Min. Lesezeit
„Les beaux noms de Dieu“ von Mohamed Ennaji in der Debatte in Rabat

