Die Regionale Menschenrechtskommission (CRDH) von Oujda-Figuig organisierte am Samstag in Oujda einen Studientag unter dem Thema „Psychische Gesundheit und Menschenrechte, für einen neuen Ansatz zu Fragen der psychischen Gesundheit in der Region Oriental“.
Die Organisation dieses Treffens fügt sich in den Rahmen des Programms der Kommission für das Jahr 2014 und des Engagements der regionalen Kommissionen bei der Umsetzung der Empfehlungen des Berichts des Nationalen Menschenrechtsrates (CNDH) über „Psychische Gesundheit und Menschenrechte, dringender Bedarf an einer neuen Politik“ ein.
Dieses Treffen zielt darauf ab, einen verantwortungsvollen und aufrichtigen Dialog zwischen den institutionellen Akteuren, die im Bereich der psychischen Gesundheit intervenieren, den Neurologen, den Fachleuten und den assoziativen Akteuren zu eröffnen, mit dem Ziel, einen neuen Ansatz auf Ebene der Region zu etablieren, der sich den Fragen der psychischen Gesundheit zuwendet, die „zu den Problematiken gehören, die vom Bericht des CNDH diagnostiziert und behandelt werden“.
Der Präsident der CRDH Oujda-Figuig, Mohamed Amarti, betonte bei dieser Gelegenheit, dass dieses Treffen auch darauf abziele, die Zivilgesellschaft zu sensibilisieren, „angesichts der Existenz zahlreicher Fälle von Kranken, die unter Diskriminierung, Ausgrenzung, Unverständnis und schlechter Behandlung leiden“.
Er betonte zudem die Notwendigkeit, die Anstrengungen und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren zu vervielfachen, um einen neuen Ansatz für die Fragen der psychischen Gesundheit zu etablieren und die Prinzipien der Menschenrechte bei der Behandlung der verschiedenen Problematiken und Fehlfunktionen zu berücksichtigen, unter denen der Sektor der psychischen Gesundheit leidet, sowohl auf Ebene der Krankenhäuser als auch der Gefängnisse, der Altersheime, der Kinderschutzzentren und innerhalb der Gesellschaft im Allgemeinen.
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Während dieses Treffens, das auch eine Gelegenheit zum Dialog und zum Austausch von Standpunkten über die angemessenen Mittel zur Lösung der Fehlfunktionen war, die der Sektor der psychischen Gesundheit in der Region kennt, wurde die Präsentation der Schlussfolgerungen des CNDH zu dieser Frage in Marokko vorgenommen, welche die Einrichtung einer speziellen und klaren öffentlichen Politik für die psychische Gesundheit empfehlen.
Dieses Treffen, an dem Spezialisten auf dem Gebiet teilnahmen, war auch durch die Prüfung einer Reihe von Themen gekennzeichnet, die sich mit „psychologischer Betreuung im privaten Sektor und Zusammenarbeit mit dem öffentlichen Sektor“, „psychologischer Betreuung, Bestandsaufnahme und Perspektiven“ sowie „psychischer Gesundheit und rechtlichem Schutz“ befassten.

