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Über die Ouezzane

Ouezzane (Variante: Ouazzane; auf Arabisch: وزان) ist eine Stadt im Nordwesten Marokkos, im Vor-Rif, südlich des Oued...

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Nachrichten 17 Jun 2013 2 Min. Lesezeit

Assoziative und politische Akteure aus Ouezzane solidarisieren sich mit Mustafa Salma

Assoziative und politische Akteure aus Ouezzane solidarisieren sich mit Mustafa Salma

Die Sporthalle der Stadt Ouazzane beherbergte am Freitagabend eine Solidaritätskundgebung, die von der Association Moulay Abdeslam Ben Mchiche mit Unterstützung und in Koordination mit dem Provinzrat der Stadt Ouezzane sowie unter Beteiligung des Unterstützungskomitees für Mustafa Salma Ould Sidi Mouloud organisiert wurde, einem Aktivisten, der seit mehr als 25 Tagen vor den Büros des UNHCR in Nouakchott, Mauretanien, in den Hungerstreik getreten ist. An der Kundgebung nahmen Vertreter verschiedener politischer Parteien an der Seite von Mohamed Cheikh Smaili, dem Bruder von Moustafa Salma, Ali Jiddou, Vertreter der Internationalen Bewegung für die Erfüllung der territorialen Integrität des Königreichs Marokko, sowie Akteure aus der besetzten Stadt Mellilia, Tétouan und Chefchaouen teil.

Eine kurze Ansprache des Aktivisten Ould Sidi Mouloud in Nouakchott, die per Skype übertragen wurde, begeisterte den Saal, trotz der mittelmäßigen Tonqualität. Ould Salma erinnerte daran, dass sein eigenes Unglück von dem seiner Brüder zeugt, die von den algerischen Herrschern in den Lagern von Tindouf festgehalten werden. Er fügte hinzu, dass, selbst wenn die Ansichten der Sahrauis über die Lösung dieses Dossiers auseinandergehen, dies den algerischen Führern keineswegs das Recht gibt, in ihr Schicksal einzugreifen und Zwietracht unter den Sahrauis zu säen. Ould Sidi Mouloud dankte zudem allen Verbänden, Journalisten und all jenen, die ihre Solidarität mit ihm und den in Tindouf festgehaltenen Sahrauis zum Ausdruck gebracht haben, die von der Polisario und ihren algerischen Auftraggebern daran gehindert werden, ihre Meinung zu äußern.

Ali Jiddoua seinerseits verurteilte im Namen der Internationalen Bewegung für die Erfüllung der territorialen Integrität des Königreichs Marokko das Schweigen der marokkanischen Behörden angesichts des Leidens des sahrauischen Aktivisten und forderte alle Parlamentarier von Tanger bis Lagouira auf, Kolloquien, Kundgebungen sowie künstlerische und kulturelle Aktivitäten zu organisieren, um den Fall medial bekannt zu machen.

Die Anwesenden stellten schließlich die Verantwortlichen für dieses menschliche Drama vor ihre Verantwortung und machten auf die Folgen des Hungerstreiks aufmerksam, den er seit bald einem Monat fortsetzt und der seine Gesundheit ernsthaft zu gefährden droht.

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