Nachrichten
20 Mar 2012
2 Min. Lesezeit
Eine Flucht von kurzer Dauer
Es ist Sonntag, der 18. März. Es war 10 Uhr, als der Polizeiwagen am erstinstanzlichen Gericht von Khénifra eintraf, um die Beschuldigten vor das Gericht zu führen. Das zeigt, dass die Justiz keine sonntägliche Ruhepause kennt. Doch an jenem Tag sollte das Gelände des besagten Gerichts eine Geschichte erleben, die ihresgleichen sucht. Eine ungewöhnliche Flucht, die nur eine Stunde dauern sollte. Alles begann, als Jamal A., der wegen versuchten Mordes vor Gericht stand, den Polizisten bat, dringend seine Notdurft verrichten zu müssen. Ein Recht, das ihm das Gesetz natürlich garantiert. Der Polizist handelte nach Rücksprache und begleitete den Gefangenen zur Toilette des Gerichts. Bei ihrer Ankunft vor Ort war der Polizist gezwungen, dem Beschuldigten die Handschellen abzunehmen. Der Polizist blieb wachsam vor der Tür und wartete auf J.A., der plötzlich herauskam, seinen Schutzengel front…
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