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Über die Kalaat M'gouna

Kelaat M'Gouna (arabisch: قلعة امگونة, qalʿat imgūna), oder El-Kelaa, ist eine Stadt im Süden Marokkos, in der...

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Nachrichten 03 May 2013 3 Min. Lesezeit

Kelaât M’gouna feiert die Rose

Kelaât M’gouna feiert die Rose

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Die Stadt der Rosen putzt sich heraus. Sie schmückt sich mit all ihrem Glanz, um den 51. Moussem der Rosen zu feiern. Ein unverzichtbarer Termin, der sie seit Jahren berühmt gemacht hat. Vier Tage lang, am 9., 10., 11. und 12. Mai, bereitet Kelaât M’gouna die Feierlichkeiten vor, um seine zahlreichen Besucher aus aller Welt zu ehren, die die Rosa Damascena feiern; diese Rose, die im Dadès-Tal auf den umliegenden Feldern angebaut wird. Das für diese Ausgabe gewählte Thema steht unter dem Motto „Eine Mobilisierung zum Aufbau eines lokalen Entwicklungsprojekts“. Dafür wurden alle Beteiligten in einem partizipativen Geist mobilisiert, um diese Herausforderung zu meistern. Die lokalen Instanzen haben in Partnerschaft mit der Zivilgesellschaft ihre Anstrengungen gebündelt, um eine bessere Sichtbarkeit hinsichtlich der Chancen, aber auch der Zwänge der Region zu erreichen. Und das ist die Neuerung dieser Ausgabe.

Darüber hinaus soll das Festival zur Wiederbelebung des Tourismus im Rahmen der Vision 2020 beitragen. Diese empfiehlt in der Tat die Einrichtung eines umweltfreundlichen und nachhaltigen Tourismus in jeder Region. Die „Öko-Territorien“, die entstehen sollen, werden echte Aushängeschilder Marokkos im Bereich der nachhaltigen Entwicklung sein. Die Entwicklung des Rosensektors geht in diese Richtung. Das Rosenfestival, das von Jahr zu Jahr an Bedeutung gewinnt, wird ein echter Werbeschub sein, der das Reiseziel ankurbeln wird.

Was ist mit dem Programm, das die Organisatoren dieses Jahr zusammengestellt haben? Natürlich ist das Anliegen, das die Verantwortlichen antreibt, vor allem die Förderung aller Produkte rund um die Rose. Dafür gibt es nichts Besseres als die Rosenmesse, um diesem Bedürfnis gerecht zu werden. Die kleinen Produzenten werden so durch die Aufwertung der Rolle der Genossenschaften und regionalen Verbände in den Vordergrund gerückt. Langfristig werden diese einkommensschaffenden Aktivitäten Möglichkeiten zur Verbesserung des lokalen Lebensstandards schaffen. Diese Messe bereitet sich darauf vor, mehr als 300 Aussteller zu empfangen, darunter Vertreter jeder der 25 Gemeinden von Kelaât M’Gouna. Ihnen wird die Gelegenheit gegeben, das Potenzial und die Möglichkeiten ihrer jeweiligen Gemeinden zu präsentieren. In diesem Rahmen wird ein 3000 m² großes Zelt der Rosenmesse gewidmet sein. Die Besucher können dort unter anderem die Geschichte der Rose, die Produktionsmethoden und möglicherweise eine Destillation vor Ort mit Video- und Fotoausstellungen entdecken.

Darüber hinaus haben die Organisatoren eine Halle speziell für die verschiedenen Verwendungszwecke der Rose reserviert. Man findet sie so in der Küche, in der Kosmetik und in der Parfümerie. Die lokalen Produkte und das Kunsthandwerk kommen nicht zu kurz, da ihnen ein Ausstellungsbereich gewidmet ist. Er erstreckt sich über eine Fläche von 2000 m². Auch die Kinder können einen Bereich genießen, der für sie bestimmt ist. Insgesamt umfasst das Festivalgelände 3 Hektar, die für diesen Anlass hergerichtet wurden.

Zudem sieht das Programm des Festivals Diskussionsrunden, Konferenzen und Erfahrungsberichte erfolgreicher Fachleute aus den beteiligten Sektoren vor. Einer der Höhepunkte des Festivals ist zweifellos die Wahl der Rosenkönigin, zumal sie der Schönheit und der Duftrose gewidmet ist. Fans von musikalischen und künstlerischen Abenden werden voll auf ihre Kosten kommen. Ein Videowettbewerb „Licht auf die solidarische Aktion“ ist sogar geplant. Was die Trophäe „Die goldene Rose“ betrifft, so belohnt sie Personen, die sich durch ihre Arbeit im Rosensektor ausgezeichnet haben (älteste Pflückerin, Exporteur, Produzent, Universitätsforscher, aktive Frau in einem Verband...).

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