„Studie zur Sozialgeschichte der atlantischen Sahara zwischen dem 17. und 20. Jahrhundert“ ist der Titel eines Werkes des Geschichtsforschers und Dozenten Mohamed Bouzenkad, das am Montagabend in Guelmim vorgestellt wurde. Die Signierstunde fand im Rahmen der 3. Ausgabe der Buchmesse statt, die vom 4. bis 9. Mai von der regionalen Kulturdirektion organisiert wurde. Der Autor, der einen Doktortitel in Geschichte besitzt, behandelt in seinem Werk den sozialen Aspekt der atlantischen Sahara, die sich vom Oued Noun über das Oued Saquia El Hamra bis zum Oued Eddahab erstreckt, und betont deren Wechselwirkung mit den sozio-räumlichen Merkmalen, die ein einzigartiges wirtschaftliches, politisches und soziales Modell hervorgebracht haben. Bei der Vorstellung des Werkes schätzte Professor Maa El Aïnin Lgdali ein, dass Mohamed Bouzenkad bei seiner Untersuchung der Sozialgeschichte der atlantischen Sahara historische und anthropologische Methoden angewandt und seine bibliografischen Quellen aus Übersetzungen, Fatwas, Reiseberichten und Geschichtsbüchern geschöpft habe. Das Werk (175 Seiten, mittleres Format) enthält eine Einleitung, die die Methodik, den Inhalt und die Wahl des Themas „Sozialgeschichte der atlantischen Sahara“ rechtfertigt, sowie fünf Kapitel, die sich um wirtschaftliche Komponenten, deren Verbindungen zu politischem und sozialem Handeln in der Sahara sowie demografische Aspekte drehen, welche die Art der Präsenz und das Gewicht jedes Stammes in politischen und militärischen Bereichen definieren.
Nachrichten 07 May 2013 2 Min. Lesezeit
Präsentation des Werkes „Studie zur Sozialgeschichte der atlantischen Sahara zwischen dem 17. und 20. Jahrhundert“
Die Signierstunde fand im Rahmen der 3. Ausgabe der Buchmesse statt, die vom 4. bis 9. Mai von der regionalen Kulturdirektion organisiert wurde.

