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Errachidia (auf Arabisch: الرشيدية, ehemals Ksar Es-Souk) ist eine marokkanische Stadt und Hauptort der Provinz...

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Nachrichten 15 Dec 2015 3 Min. Lesezeit

Anpassungsprojekt in Errachidia

Anpassungsprojekt in Errachidia

Ein Projekt zur Anpassung an den Klimawandel in Errachidia im Oasengebiet mit einem Volumen von fast 95 Millionen Dirham. Ziel ist die Akklimatisierung des Wassersektors durch den Bau und die Sanierung von Infrastrukturen und hydraulischen Anlagen

Das Projekt zur Anpassung an den Klimawandel im Oasengebiet für den Zeitraum 2015-2019 zielt auf die Akklimatisierung des Wassersektors an diese Veränderungen ab, erklärte am Montag in Errachidia der Direktor für die Entwicklung der Oasengebiete bei der Nationalen Agentur für die Entwicklung der Oasengebiete und des Arganbaums, Ali Abrho.

Dieses Projekt, dessen Realisierungskosten ein Budget von etwa 95 Millionen Dirham erfordern und das darauf abzielt, die Anpassungsfähigkeit der Bevölkerung der Oasengebiete an den Klimawandel zu verbessern, hat zum Ziel, den Wassersektor durch den Bau und die Sanierung von Infrastrukturen und hydraulischen Anlagen, die Diversifizierung der Einkommensquellen und die Verbesserung der Lebensbedingungen der Bevölkerung zu akklimatisieren, stellte Ali Abrho fest, der die Grundzüge dieses Projekts in Anwesenheit insbesondere des Wali der Region Drâa-Tafilalet, Gouverneur der Provinz Errachidia, Mohamed Fanid, und des Präsidenten des Regionalrats, Habib Choubani, vorstellte.

Das Projekt soll auch alle betroffenen Akteure durch den Austausch von Erfahrungen und Know-how sowie die Stärkung der Kapazitäten der Teilnehmer bei der Konzeption und Umsetzung von Anpassungsmaßnahmen sensibilisieren, neben der Kapitalisierung der Errungenschaften auf wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Ebene zugunsten der Bevölkerung der Region.

Darüber hinaus zielt dieses Projekt auf zwei Gebiete ab, die anfällig für den Klimawandel sind, insbesondere im Hinblick auf die Erschöpfung der Wasserressourcen, nämlich die Becken von Ghéris und Maïder, wo eine Sanierung der Infrastrukturen und hydraulischen Anlagen geplant ist, um das Grundwasser zu speisen und lokale Initiativen für Jugendliche und Frauen in den Bereichen Landwirtschaft, Tourismus und Handwerk zu unterstützen, neben dem Abschluss prospektiver Studien zugunsten von etwa viertausend Begünstigten.

In einer Ansprache betonte Mohamed Fanid die Bedeutung dieses Projekts für die lokale Bevölkerung, insbesondere für diejenigen, die mit mehreren Zwängen und Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel konfrontiert sind, und wies darauf hin, dass dieses Treffen auf die Ergebnisse der Arbeiten der UN-Klimakonferenz (COP21) in Paris folgt.

Nachdem er daran erinnert hatte, dass die Region Drâa-Tafilalet den größten Solarenergiekomplex der Welt beherbergt, betonte der Wali, dass Marokko sich zum Ziel gesetzt habe, durch mehrere Strategien erneuerbare Energien im Dienste der nachhaltigen Entwicklung zu nutzen.

Die Oasengebiete leiden unter mehreren wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Zwängen, die durch den Klimawandel verursacht werden, was sich negativ auf den Agrarsektor auswirkt, das wahre Rückgrat der lokalen Wirtschaft, stellte Mohamed Fanid fest und rief in diesem Zusammenhang dazu auf, mehr Anstrengungen zu unternehmen, um die Annahme geeigneter Maßnahmen und Mechanismen zu erreichen, die in der Lage sind, das Ökosystem auf der Ebene dieser Gebiete zu bewahren und die angestrebte umfassende Entwicklung zu verwirklichen.

Habib Choubani seinerseits betonte die Bedeutung einer integrierten und kohärenten regionalen Vision angesichts des Klimawandels und seiner negativen Auswirkungen und unterstrich, dass sich der Regionalrat, für den er die Verantwortung trägt, dieser Problematik voll bewusst sei und gemeinsam mit allen Partnern und Akteuren daran arbeiten werde, ein tragfähiges Programm zu erstellen, um die natürlichen Ressourcen der Region zu schützen und zu bewahren.

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