Die 11. Ausgabe des Festivals „Kino und Migration“ findet vom 11. bis 15. November statt, unter Beteiligung zahlreicher marokkanischer und ausländischer Schauspieler, Künstler und Regisseure unterschiedlicher Sensibilitäten, wie von den Organisatoren mitgeteilt wurde. Unter der Schirmherrschaft Seiner Majestät König Mohammed VI. verspricht diese Veranstaltung, die von der Association l'initiative culturelle organisiert wird, ein reiches und abwechslungsreiches Programm an Aktivitäten und Vorführungen. Die Jury des Spielfilmwettbewerbs wird von Yamina Benguigui geleitet, Regisseurin, Produzentin, ehemalige beigeordnete Ministerin für Frankophonie und persönliche Vertreterin des Präsidenten der Französischen Republik für die Frankophonie. Die Jury des offiziellen Kurzfilmwettbewerbs, das Ergebnis einer Zusammenarbeit und Partnerschaft mit der Universität Ibn Zohr (UIZ), wird ihrerseits von Salah El Wadie geleitet, einem marokkanischen Dichter, Romanautor und Menschenrechtsaktivisten. Diese Ausgabe sieht zudem die Vorführung von vier Dokumentarfilmen über Emigration in Anwesenheit ihrer Regisseure vor, im Rahmen einer Partnerschaft mit dem Institut français d'Agadir (IFA), sowie ein Panorama des amazighophonen Kinos, mit der Vorführung von Filmen, die die marokkanische filmische Entwicklung in Amazigh-Sprache repräsentieren. Am Rande des Festivals werden Masterclasses zugunsten von Studenten der verschiedenen Fachrichtungen der Filmberufe organisiert und von Fachleuten wie Yamina Benguigui und Nour-eddine Lakhmari geleitet. Ebenso wird eine Konferenz über „Emigration aus weiblicher Sicht“ von Aicha Belarbi, marokkanische Soziologin, ehemalige Botschafterin bei der Europäischen Union und ehemalige Staatssekretärin für Kooperation, im Rahmen einer Partnerschaft mit dem Regionalen Beobachtungszentrum für Migration: Räume und Gesellschaften, moderiert. Die Organisatoren planen auch einen runden Tisch zum Thema „Filmvertrieb in Marokko“, der von Najib Benkirane, Produzent und Präsident der Kammer der Filmverleiher, moderiert wird. Das Festival bietet ein Programm „Migra-mômes“ für die Kinder der Stadt, das Vorführungen von Animationsfilmen und Märchen rund um das Thema Emigration sowie Sensibilisierungssitzungen gegen alle Formen von Gewalt umfasst, dies in Partnerschaft mit der Vereinigung „Touche pas à mon enfant“, dem IFA und einer Privatschule der Stadt.
Festival 01 Nov 2014 2 Min. Lesezeit
Das Festival „Kino und Migration“ zu Gast in Agadir

