Einige Fischexporteure in Laâyoune sind mit der Rentabilität ihres Handels nicht zufrieden. Sie wollen schnelle und substanzielle Gewinne. Nur wählen sie oft nicht den besten Weg. Dies ist der Fall beim Eigentümer einer Tiefkühlanlage im Hafen von Laâyoune, der, um schnell reich zu werden, nicht zögerte, einige Tonnen Chira (Cannabisharz) zusätzlich zu den gefrorenen Fischen, die er in die USA verschiffen sollte, zu versenden. Leider für ihn waren die Zollbeamten im Hafen von Agadir wachsam und bemerkten, dass die Container aus Laâyoune etwas anderes als gefrorenen Fisch enthielten.
Dies ist der Grund für die Ankunft einer Untersuchungskommission des Generalstabs der Königlichen Gendarmerie in Laâyoune. Diese Kommission begab sich direkt in die Stadt Al Marsa, 25 km südlich von Laâyoune, wo sich die Industrieanlage befindet, die dem mutmaßlichen Chira-Exporteur gehört. Man spricht auch von einem ausländischen Investor, der das Gehirn der Operation sein soll und von der Komplizenschaft mehrerer Personen profitiert haben soll.
Die Kommission soll bereits den Kommandanten der Brigade von Al Marsa und seine Mitarbeiter angehört haben, bevor sie sich mit deren Anzahl und Arbeitsbedingungen angesichts der demografischen Entwicklung der Stadt befasste. Sie interessierte sich auch für die Beziehungen der Brigademitglieder zu den Fischereifachleuten.
Nachrichten 08 Aug 2012 1 Min. Lesezeit
Beschlagnahmung von 5 Tonnen Chira im Hafen

