Im Rahmen der nationalen Solidaritätskampagne, die von der Stiftung Mohammed V für Solidarität initiiert wurde, werden während dieses heiligen Monats Lebensmittelverteilungsaktionen zugunsten bedürftiger Menschen an verschiedenen Orten der Provinz Khémisset durchgeführt, da der Ramadan für soziale Aktivitäten und Solidaritätsbekundungen gegenüber Bedürftigen förderlich ist. Der Startschuss für diese Operation fiel am Vorabend des Ramadan in der Gemeinde Khémisset. Die Operation Ramadan 1437 kam somit 853 Personen im städtischen Raum und 10.947 im ländlichen Raum zugute. Die Begünstigten dieser Operation erhalten jeweils einen Korb bestehend aus 10 kg Mehl, 2 Zuckerhüten, 5 Litern Öl und 250 g Tee.
Diese Operation zielt darauf ab, den Solidaritätsgedanken als einen in der Identität des Königreichs und seinem religiösen Erbe verankerten Wert weiter zu festigen. Diese Operation wird von dem Willen getragen, bedürftigen Menschen, insbesondere Witwen, älteren Menschen und Menschen mit Behinderungen, Hilfe zu leisten. Die Operation Ramadan gehört zu den ältesten und wichtigsten Solidaritätsaktionen, die die Stiftung seit ihrer Gründung jährlich organisiert. Sie spiegelt das Bild und den Geist der Großzügigkeit aller marokkanischen Bürger wider, die durch ähnliche Aktionen ihre Verbundenheit mit ihren religiösen, kulturellen und historischen Werten zeigen.
Darüber hinaus ist die Schaffung einer Provinzkommission hervorzuheben, deren Aufgabe es ist, den Ablauf dieser Wohltätigkeitsaktion zu überwachen. Diese Kommission setzt sich aus mehreren öffentlichen Einrichtungen zusammen, insbesondere der Nationalen Hilfe (Entraide nationale), der Wirtschafts- und Sozialabteilung der Provinz, der Königlichen Gendarmerie, der Delegation des Gesundheitsministeriums und der des Ministeriums für Habous und islamische Angelegenheiten.

