Notwendigkeit, die grünen Gürtel zu stärken und ein Waldumfeld um Staudämme und Flüsse zu gewährleisten, um die Bodenqualität zu erhalten
Die Teilnehmer eines kürzlich in Béni Mellal organisierten regionalen Treffens zum Thema „Klimawandel und integriertes Management der Wasserressourcen“ forderten die Schaffung einer regionalen Institution für hydraulische Studien, die eine rationelle Bewirtschaftung der Wasserressourcen auf regionaler Ebene und die Kontinuität dieser lebenswichtigen Substanz für zukünftige Generationen sicherstellt.
Während dieses Treffens, das vom Rat der Region Béni Mellal-Khénifra und der Wasserbeckenagentur von Oum Er-rbia initiiert wurde, forderten sie alle Akteure und Interessengruppen im Bereich der Hydraulik auf, integrierte Projekte in diesem Bereich im Einklang mit den Erwartungen der lokalen Bevölkerung umzusetzen, um die Wasserautarkie zu gewährleisten und einen regionalen Klimaplan zu erarbeiten, der in der Lage ist, dem Klimawandel zu begegnen.
Zu den Erfolgsfaktoren dieser Zukunftsvision gehören der Abschluss von Partnerschaften mit Bildungseinrichtungen (Schulen, Universitäten, Institute), um für die große Bedeutung von Wasser und Umwelt zu sensibilisieren, sowie die Forschung im Bereich der Kulturen, die am wenigsten Wasser verbrauchen und am widerstandsfähigsten gegen Dürre sind, stellten sie auch in den Empfehlungen fest, die aus diesem Treffen hervorgingen.
Sie unterstrichen andererseits die Notwendigkeit, die grünen Gürtel zu stärken und ein Waldumfeld um Staudämme und Flüsse zu gewährleisten, um die Bodenqualität zu erhalten, wobei sie die Verpflichtung zur wirtschaftlichen Bewässerung sowie zur Nutzung von Abwasser und Techniken zur Regenwassernutzung betonten.
Es geht auch darum, Abfallrecyclinganlagen und ein regionales Museum für Wasser zu schaffen sowie ein Gesetz zur Wasserbewirtschaftung in Bergregionen auszuarbeiten.
Organisiert in Partnerschaft mit der Universität Sultan Moulay Slimane, dem Regionalverband des Allgemeinen Unternehmensverbandes Marokkos (CGEM) und dem Verein Wasser und Energie für alle im Rahmen der Vorbereitungen Marokkos auf die Ausrichtung der Konferenz der Vertragsparteien des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (COP22), zielt dieses Treffen darauf ab, die verschiedenen sozioökonomischen Akteure, die gewählten Vertreter und die Zivilgesellschaft dazu zu bewegen, zur nationalen Strategie für Klimawandel und nachhaltige Entwicklung beizutragen.

