Um sich über den Fortschritt des Projekts zur Nutzung von aufbereitetem Abwasser aus der Kläranlage von Oujda für die Bewässerung von 1.500 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche zu informieren, fand am vergangenen Dienstag ein Treffen am Sitz der Provinz statt.
Dieses vom Ministerium für Landwirtschaft und maritime Fischerei im Rahmen des Entwicklungsplans für die Region Oriental bis 2020 initiierte Projekt zielt darauf ab, zur nachhaltigen Entwicklung in der Region Oriental beizutragen, insbesondere in den Grenzgebieten. Es ist Teil der Bemühungen, alternative Lösungen für den Mangel an Wasserressourcen in der Region Oriental zu finden, die unter ausbleibenden Niederschlägen leidet, so eine Mitteilung der Provinz Oujda-Angad. Unter dem Vorsitz des Wali der Region Oriental und Gouverneur der Provinz Oujda-Angad, Mohamed Mhidia, war dieses Treffen durch die Anwesenheit von zwei Delegationen gekennzeichnet, die die Zentralverwaltungen des Landwirtschaftsministeriums und des für Wasser zuständigen delegierten Ministeriums vertraten, sowie Vertretern der Regionaldirektion des Landwirtschaftsministeriums, der Wasserbeckenagentur von Moulouya, der autonomen interkommunalen Wasser- und Stromversorgungsgesellschaft von Oujda und des Nationalen Amtes für Lebensmittelsicherheit.
Anschließend fand ein Vor-Ort-Besuch der Kläranlage von Oujda statt, deren Betrieb 2011 aufgenommen wurde, so die Mitteilung, wobei darauf hingewiesen wurde, dass sich diese moderne Station durch eine hohe Effizienz bei der Behandlung der Wasserverschmutzung auszeichnet. Dank einer integrierten Kette von Abwasserbehandlungsverfahren produziert diese Anlage täglich bis zu 40.000 Kubikmeter Wasser, das reich an Mineralien und organischen Stoffen ist und die Bewässerung von etwa 1.500 Hektar landwirtschaftlicher Fläche ermöglicht. Die autonome interkommunale Wasser- und Stromversorgungsgesellschaft von Oujda ist dabei, Arbeiten zur Erweiterung dieser Station einzuleiten, damit sie eine tägliche Produktionskapazität von 65.000 Kubikmetern erreicht.
Das vom Landwirtschaftsministerium mit geschätzten Gesamtkosten von 200 Millionen DH beaufsichtigte Projekt zur Wiederverwendung von aufbereitetem Abwasser für landwirtschaftliche Zwecke stellt einen Auftakt für den Start weiterer Entwicklungsprojekte dar, so das Dokument, das hinzufügt, dass dieses Projekt in drei Phasen realisiert wird. Die erste Phase, deren Ausschreibung in Kürze bekannt gegeben wird, ermöglicht die Bewässerung von etwa 550 Hektar, während die beiden anderen in zwei Jahren umgesetzt werden. Dieses Projekt ist Teil der nationalen Strategie zur Erhaltung der Wasserressourcen und zum Schutz der Umwelt durch die Nutzung alternativer und erneuerbarer Wasser- und Energieressourcen, so die gleiche Quelle.

