Nach Casablanca, Rabat, Fès, Marrakesch, Agadir und Oujda empfing die Stadt Tanger am 18. und 19. März den siebten Nationalen Kongress für medizinische Onkologie 2016. Diese Veranstaltung, die sich über zwei Tage voller Sitzungen und Konferenzen erstreckte, wurde auf Initiative des Marokkanischen Verbands für Forschung und Ausbildung in medizinischer Onkologie (Amfrom) organisiert. Als unverzichtbarer Treffpunkt für Onkologen brachte er nationale und internationale Experten zusammen, die sich über die jüngsten wissenschaftlichen Fortschritte bei der Diagnose und Behandlung von Krebserkrankungen informierten sowie ihre Standpunkte austauschten. So nahmen fast 300 Teilnehmer an dieser Ausgabe teil.
„Unser Kongress deckt alle Facetten von Krebs ab: epidemiologisch, diagnostisch, therapeutisch und sozioökonomisch. Das wissenschaftliche Programm bot daher mehrere Konferenzen zu aktuellen Themen, die von Experten moderiert und von reichhaltigen Debatten gefolgt wurden“, betonte Prof. Habib Errihani, Direktor des nationalen Diploms für medizinische Onkologie und Präsident von Amfrom. Und er fügte hinzu: „Parallel dazu wurde die dritte Version des Leitfadens für therapeutische Protokolle in der Onkologie in Partnerschaft mit der Lalla-Salma-Stiftung zur Krebsprävention und -behandlung veröffentlicht und verbreitet, als Beilage zum Marokkanischen Bulletin für Onkologie, dem offiziellen Journal von Amfrom.“ In diesem Jahr wurde der Kongress in Partnerschaft mit mehreren Instanzen und wissenschaftlichen Gesellschaften zu mehreren Themen animiert: klinische Forschung im Maghreb, die erste Sitzung zur Onkogeriatrie, eine Konferenz über den Start der ersten marokkanischen Gruppe für Thrombosen und Krebs, eine Sitzung über Aktuelles zum Lungenkrebs, unter anderem.

