Fünf Filme, die von Studenten von Filmschulen gedreht wurden, wurden am Dienstag in der Cinémathèque von Tanger im Rahmen der 12. Ausgabe des Mittelmeer-Kurzfilmfestivals von Tanger (FCMMT) gezeigt.
Diese Kurzfilme repräsentieren fünf Filmschulen, nämlich IHB Art et Média aus Casablanca, die Ecole supérieure des arts visuels de Marrakech (ESAVM), das Institut spécialisé du cinéma et de l'audiovisuel de Rabat (ISCA), die Cinematographic Studies (Fakultät für Literatur in Marrakesch) und den spezialisierten Masterstudiengang Dokumentarfilm (Universität Abdelmalek Essaidi in Tétouan).
Der Kurzfilm „Goodbye Cinéma“ (11 Min.) von Madane El Ghazouani (IHB Art et média aus Casablanca) erzählt die Geschichte eines marokkanischen Regisseurs, der durch ein Casting einen jungen Schauspieler entdeckt, der ihm vielversprechend erscheint, aber während der Dreharbeiten bricht ein Streit zwischen diesen beiden Filmemachern aus, der das Arbeitsklima untergräbt.
„SAGAR“ (ESAV Marrakesch) von Pape Abdoulaye Seck ist ein 11-minütiger Film, der das Trauma von Amina beschreibt, die verrückt geworden ist, weil sie ihre Kinder verloren hat.
Sie macht sich ein falsches Baby, das sie vor allen schützen will, unter dem hilflosen Blick ihres Mannes. „Pierre précieuse“ (7 Min.) von Wafaâ Salim und Soukaina El Houari (ISCA Rabat) erzählt die Geschichte von Salma, Youssef und Meryem, Schauspielern, die ein Theaterstück proben. Ein Ausflug, der für Salma zu einem echten Albtraum wird.
„L'aveugle et le pianiste“ (3 Min.) von Ayoub Ettouri (Fakultät für Literatur – Marrakesch) erzählt die Geschichte von Sara, einem 22-jährigen blinden Mädchen, das die Stadt trotz ihrer Schwierigkeiten liebt.
Eines Tages hört sie in dem Riad, in dem sie ihren Urlaub verbringt, die Töne eines Klaviers; ihre Neugier führt sie zu dem Zimmer, in dem Mohcine gerade sein letztes Stück spielte. Der Kurzfilm „Confessions“ (17 Min.), gedreht von Samah Aidouni, Mohamed Elafifi, Omar Saadoune, Yassin Benatia und Sanae Zaher (Universität Abdelmalek Essaidi – Tétouan), erzählt die Geständnisse eines Filmemachers, in denen sich Fiktion und Realität vermischen.
Die fünf Filme konkurrieren um den „Jugendpreis“, außerhalb des offiziellen Wettbewerbs, der an studentische Regisseure verliehen wird.
Kultur 16 Oct 2014 2 Min. Lesezeit
Vorführung von fünf Filmen studentischer Regisseure beim Kurzfilmfestival von Tanger

