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Tanger (auf Arabisch: طنجة, Tanja; griechisch-römisch: Tingis) ist eine Stadt im Norden Marokkos. Sie ist der Hauptort der...

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Nachrichten 08 Dec 2012 4 Min. Lesezeit

Die Förderung von KMU als Hebel für die regionale Entwicklung

Die Spanische Handels- und Industriekammer von Tanger hat ein Seminar organisiert, um für die Förderung von KMU zu sensibilisieren. Die iberische Erfahrung wurde als überzeugendes Beispiel angeführt.
Die Förderung von KMU als Hebel für die regionale Entwicklung

Im Rahmen der Unterstützungsmaßnahmen zur Förderung des Nationalen Pakts für industrielle Emergenz hat die Spanische Handels- und Industriekammer von Tanger kürzlich ein Seminar organisiert, um Finanzierungs- und Unterstützungsprogramme für lokale kleine und mittlere Unternehmen vorzustellen. Diese Veranstaltung wurde in enger Zusammenarbeit mit der Nationalen Agentur zur Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen (ANPME) und dem Zentrum für technische und industrielle Entwicklung organisiert.

Das zentrale Ziel dieses Seminars bestand darin, die Unterstützungsprogramme für die dreißig anwesenden Unternehmensleiter zu fördern, indem ihnen die Finanzierungsmaßnahmen, die zugunsten der KMU eingerichtet wurden, im Detail vorgestellt wurden: die Programme „Imtiaz“ und „Moussanada“.

Zu diesem Zweck stellte Mounir Zraidi, Verantwortlicher für die Verteilung der Unterstützungsprogramme für KMU, die beiden Programme im Detail vor. Tatsächlich zielt „Imtiaz“ darauf ab, ausgewählte Unternehmen auf der Grundlage eines Wachstumsvertrags durch die Gewährung einer Investitionsprämie für materielle und immaterielle Güter zu begleiten, die 20 % der Gesamtinvestition entspricht und auf 5 Millionen DH begrenzt ist. „Moussanada“ seinerseits hat zum Ziel, Unternehmen bei ihrem Modernisierungsprozess und der Verbesserung ihrer Produktivität zu begleiten.

Die Programme „Imtiaz“ und „Moussanada“

Der Referent nutzte die Gelegenheit, um die Initiativen und Maßnahmen vorzustellen, die von der ANPME umgesetzt wurden, damit Unternehmen bei Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit punkten und so ihre Märkte festigen können. Mounir Zraidi erinnerte daran, dass das Programm „Imtiaz“ darauf abzielt, jedes Jahr etwa fünfzig KMU mit hohem Potenzial aus allen Sektoren zu ermöglichen, ihre Entwicklungsprojekte zu verwirklichen und ihnen den Zugang zu Bankkrediten zu erleichtern. Der Verantwortliche präsentierte auch die Ergebnisse der Ausgaben 2010 und 2011 von „Imtiaz“.

So erklärte er, dass 2010 etwa 33 Projekte ausgewählt wurden, mit einer Gesamtinvestition von 666 Millionen DH und einer sogenannten „Imtiaz“-Prämie in Höhe von 112 Millionen DH, alles bei 2.045 zu schaffenden Arbeitsplätzen. Im Jahr 2011 wurde ein deutlicher Anstieg der Anzahl der ausgewählten Projekte festgestellt, die auf 47 unterstützte Dossiers für eine Gesamtinvestition von 1 Milliarde DH und 174 Millionen DH an „Imtiaz“-Prämien stiegen, alles bei 4.709 zu schaffenden Arbeitsplätzen.

Das Programm „Moussanada“, so sei daran erinnert, verfolgt mehrere wesentliche Ziele, insbesondere die Begleitung von 500 KMU pro Jahr, um ihre Wettbewerbsfaktoren in Bezug auf Kosten, Fristen und Qualität zu stärken. Es zielt auch darauf ab, die Nutzung von Informationstechnologien in KMU zu beschleunigen. Der Verantwortliche für die Verteilung der Unterstützungsprogramme für KMU beendete seinen Vortrag mit einer Bilanz der in verschiedenen Wirtschaftssektoren ausgewählten Maßnahmen im Rahmen der Tätigkeit seines Ministeriums und schloss seinen Beitrag mit den Förderkriterien der KMU für die beiden von den öffentlichen Behörden eingerichteten Programme.

Die spanische Erfahrung als Beispiel

Marc Marchador stellte seinerseits das CDTI vor, die spanische staatliche Organisation, die er vertritt und die sich für die Förderung von Innovation und technologischer Entwicklung iberischer Unternehmen einsetzt. In seinem Vortrag erklärte Marc Marchador, dass das CDTI eine öffentliche Einrichtung ist, die sich dem Unternehmertum widmet, 1977 gegründet wurde und unter der Aufsicht des spanischen Ministeriums für Wirtschaft und Wettbewerbsfähigkeit arbeitet. Seine Hauptaufgabe besteht in der technischen und wirtschaftlichen Bewertung sowie der Finanzierung von Projekten, die von spanischen Unternehmen im Bereich Forschung und Entwicklung durchgeführt werden. Zu den weiteren Aufgaben, die sich das CDTI stellt, erklärte Marc Marchador, der als Zeuge der spanischen Erfahrung in diesem Bereich sprach, gehört auch die Unterstützung der Teilnahme iberischer Unternehmen an internationalen technologischen Kooperationsprogrammen sowie der Technologietransfer und die Gründung technologieorientierter Unternehmen. Es ist hervorzuheben, dass das CDTI seit 1998 mit der Nationalen Agentur zur Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen zusammenarbeitet. Mehrere Projekte wurden zwischen dieser spanischen Organisation und marokkanischen Organisationen realisiert, neben der ANPME, wie der Allgemeinen Konföderation der Unternehmen Marokkos (CGEM) und auf Regierungsebene dem Ministerium für Industrie, Handel und neue Technologien.

Der Referent schloss seinen Vortrag mit dem Hinweis auf die Bedeutung der Funktion des externen Netzwerks. „Unsere Funktion besteht darin, Unternehmen bei ihren Projekten der technologischen Zusammenarbeit, der Suche nach Partnern, der Marktinformation und der lokalen Finanzierung zu beraten und zu unterstützen. Wir haben neun Büros in verschiedenen Ländern eröffnet, namentlich in den Vereinigten Staaten, Mexiko, Brasilien, Chile, Marokko, Indien, China, Südkorea und Japan“, präzisierte Marc Marchador.

Die Direktorin der Spanischen Handels- und Industriekammer von Tanger, Amal Boussouf, eröffnete ihrerseits die Debatte, die in Bezug auf die Beiträge sehr reichhaltig war. Die Redner warfen mehrheitlich interessante Fragen auf, die sich auf das Vorgehen bei der Einreichung des Dossiers, die Auswahlkriterien, den Finanzierungsprozess usw. bezogen.

Orientierungspunkte

-* Geografische Verteilung der von „Imtiaz“ und „Moussanada“ unterstützten Projekte: Casablanca (55 Projekte), Rabat (6), Fès (5), Marrakech (4), El-Jadida (2), Kénitra (2), Meknès (2), Mohammedia (2)

-* und Agadir (1).

-* Im Jahr 2011 wurden 47 Projekte von „Imtiaz“ unterstützt für eine Gesamtinvestition von

-* 1 Milliarde DH und

-* 174 Millionen DH an „Imtiaz“-Prämien, alles bei

-* 4.709 zu schaffenden Arbeitsplätzen.

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