Finanziert von der Spanischen Agentur für internationale Entwicklungszusammenarbeit, zielt dieses Projekt darauf ab, etwa 7.000 Schülern aus 12 Einrichtungen des nationalen Bildungswesens Werte zu vermitteln, die zu gewaltfreien Praktiken im Umgang miteinander sowie zwischen Lehrkräften und Schülern anregen und Schüler, die Opfer von Gewalt werden, zu schützen.
Der Verein versucht durch dieses Projekt, das in Partnerschaft mit dem Ministerium für Solidarität initiiert wurde, auch die Kultur der Ablehnung von Gewalt im schulischen Umfeld zu festigen und der aggressiven Kommunikation sowie allen Elementen, die gewalttätiges Verhalten in Bildungseinrichtungen fördern, ein Ende zu setzen.
Dieses Projekt hat auch zum Ziel, dem Lehrkörper die Methoden der Erziehung zur Ablehnung von Gewalt und zur Konfliktlösung zu vermitteln.
Das besagte Projekt wurde durch die Betreuung und Ausbildung einer Gruppe von Ausbildern begonnen, denen nun die Aufgabe obliegt, die pädagogischen und administrativen Führungskräfte in die Mittel einzuweisen, dieses Phänomen einzugrenzen, indem Zuhören und Mediation als Mittel zur Konfliktlösung angewandt werden.
200 pädagogische und administrative Führungskräfte in 72 öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen sind von der Ausbildung betroffen.
Der Präsident der ACODEC, Miloud Razzouki, bekräftigte in einer Erklärung gegenüber der MAP, dass sein Verein damit rechne, dass die Zahl der Begünstigten dieses Programms 10.000 Schüler erreichen sollte, und betonte, dass jede Kampagne innerhalb einer der Einrichtungen durch die Schaffung einer Anlaufstelle für Zuhören und Mediation sowie durch die Ausarbeitung einer Klassen-Charta durch die Schüler und Lehrer gekrönt werde, die sich verpflichten, deren Bestimmungen einzuhalten.
Im nächsten Schritt beabsichtigt die ACODEC, dank des Programms zur Kultur der Gewaltfreiheit, die Jugendlichen in den Vorstadtvierteln zu sensibilisieren.

