Seit dem 24. Dezember 2011 sind Emigranten aus Subsahara-Afrika in Oujda gewaltsamen Eingriffen der Ordnungskräfte ausgesetzt, und zwar innerhalb der Orte, die sie als Zufluchtsorte gewählt haben, wie dem Wald von Sidi Maâfa.
Nach den Aussagen, die von der lokalen Sektion der AMDH gesammelt wurden, waren diese Eingriffe in den letzten Tagen regelmäßig. Die Emigranten hätten laut derselben Quelle körperliche Misshandlungen erlitten, und diejenigen von ihnen, die gefangen genommen wurden, seien an die Grenzen zurückgebracht worden.
Darüber hinaus wurden die behelfsmäßigen Lager, in denen die Flüchtlinge vor der Winterkälte Schutz suchten, vorsätzlich zerstört, ebenso wie ihre heruntergekommenen Decken und die wenigen Utensilien, die sie hatten. Ihre Telefone und die Lebensmittel, die sie besaßen (Reis, Mehl, Brot,……), erlitten das gleiche Schicksal.
Diese Situation hat bei dieser Bevölkerung und vor allem bei den Müttern, die mit ihren Kindern unterwegs sind, einen tiefen Zustand der Angst und Beklemmung geschaffen.
Nachrichten 17 Jan 2012 1 Min. Lesezeit
Stärkung des Kampfes gegen illegale Einwanderung

