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Kénitra (القنيطرة, was auf Arabisch „kleine Brücke“ bedeutet) ist eine Stadt in Marokko, die während des...

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Nachrichten 12 Feb 2013 2 Min. Lesezeit

Eine Vereinigung zur Räumung eines Lokals aufgefordert, das sie in einem Kulturzentrum belegt

Das erstinstanzliche Gericht von Kénitra hat am Dienstag zugunsten des Stadtrats der Stadt entschieden, der einen Eilantrag eingereicht hatte, in dem er die Festivalvereinigung von Kénitra aufforderte...
Eine Vereinigung zur Räumung eines Lokals aufgefordert, das sie in einem Kulturzentrum belegt

Das erstinstanzliche Gericht von Kénitra hat am Dienstag zugunsten des Stadtrats der Stadt entschieden, der einen Eilantrag eingereicht hatte, in dem er die Festivalvereinigung von Kénitra aufforderte, ein Lokal zu räumen, das sie als Büro in einem Kulturzentrum der Stadt nutzte.

Der Präsident des Rates, Aziz Rebbah, forderte die Vereinigung, die das Musikfestival „Thamusida“ organisiert, auf, das Büro, das sie im Kulturhaus Dar Belarbi belegt, zu räumen, um dort einen der städtischen Dienste unterzubringen. In einem Schreiben an die Vereinigung rechtfertigte Herr Rebbah diese Entscheidung mit der Umstrukturierung der Gemeindeverwaltung und der Schaffung neuer Dienste, den Renovierungsarbeiten, die der Sitz der Gemeinde erfahren wird, und der Belastung durch die Miete der Verwaltungsnebenstellen im Budget der Gemeinde.

Als Reaktion auf diese Entscheidung hatte sich der Präsident der Festivalvereinigung von Kénitra, Toufik Lahlou, während einer Pressekonferenz im vergangenen Januar gefragt, aus welchen Gründen nur seine Vereinigung eine solche Vorladung erhalten habe, während mehrere andere Vereinigungen seiner Meinung nach im Kulturzentrum aktiv seien. Er hatte eingeschätzt, dass das Lokal, das seine Vereinigung nutzt, „ein kultureller Raum ist, der für die kulturellen Vereinigungen der Stadt bestimmt ist und nicht für administrative Zwecke genutzt werden kann“.

Ein Kollektiv von in der Stadt aktiven Vereinigungen hatte sich daraufhin gebildet, um die Festivalvereinigung zu unterstützen, und hatte auf die Schwere der Entscheidung des Stadtrats aufmerksam gemacht, „das einzige Kulturzentrum der Stadt zu beschlagnahmen“, in einer Zeit, in der man mit der Schaffung anderer soziokultureller Räume rechnete.

Der Stadtrat hatte seinerseits in einem Kommuniqué erwidert, dass die Festivalvereinigung von Kénitra während der vorangegangenen Amtszeit von diesem Lokal profitiert habe, in Ermangelung klarer und transparenter Kriterien.

Die Vereinigung, so fügte der Rat hinzu, organisiere nur eine Aktivität im Jahr, während eines Zeitraums, der nicht mehr als einige Tage überschreite, und folglich werfe ihre Besetzung dieses Lokals während eines ganzen Jahres für die offiziellen Instanzen und die Zivilgesellschaft mehrere Fragen im Zusammenhang mit der Regierungsführung auf. Der Rat hatte präzisiert, dass das betreffende Lokal vom Dienst für kulturelle und sportliche Angelegenheiten genutzt werden wird.

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