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Amizmiz ist eine marokkanische Landgemeinde in der Provinz Al Haouz in der Region Marrakech-Tensift-Al Haouz.
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Nachrichten 20 Nov 2014 3 Min. Lesezeit

Start des Programms der mobilen beruflichen Weiterbildung für Handwerker durch mobile Ausbildungseinheiten in Amezmiz

Start des Programms der mobilen beruflichen Weiterbildung für Handwerker durch mobile Ausbildungseinheiten in Amezmiz

Das Programm der mobilen beruflichen Weiterbildung für Handwerker durch mobile Ausbildungseinheiten für das Jahr 2014-2015 wurde am vergangenen Montag in der Landgemeinde Amezmiz (Provinz Al Haouz) gestartet.

Dieses Programm ist Teil der Strategie zur Entwicklung des Handwerkssektors und zur Aufwertung des Systems der beruflichen Weiterbildung, insbesondere durch die Erweiterung des Zugangs zur Weiterbildung für Handwerker in ländlichen Gebieten durch das Angebot einer angemessenen Ausbildung in der Nähe der Zielgruppen.

Es setzt sich zum Ziel, 2.000 Handwerker und Handwerkerinnen durch die Organisation von 120 Ausbildungssitzungen auszubilden, die territorial auf 64 Landgemeinden und 14 Regionen und Provinzen verteilt sind.

Dieses Programm, das darauf abzielt, die Weiterbildung zu einem Hebel für die Entwicklung der Kompetenzen von Handwerkern zu machen, umfasst technische Schulungen im Zusammenhang mit der Ausübung von Berufen wie traditionelles Weben, Teppichherstellung, Schmuckherstellung, Töpferei, Kunsttischlerei sowie transversale Schulungen zu Vermarktungstechniken und Hygiene- und Sicherheitsregeln, die an die Besonderheiten des Handwerkssektors angepasst sind.

Anlässlich des Starts dieses Programms stellte die Ministerin für Handwerk und Sozial- und Solidarwirtschaft fest, dass ihr Ministerium diesen neuen Ausbildungsmodus eingeführt hat, um Handwerker und Handwerkerinnen aus der ländlichen Welt anzusprechen und sie näher an das System der Ausbildung und Weiterbildung zu bringen, und fügte hinzu, dass diese mobilen Ausbildungseinheiten die Abdeckung einer größeren Anzahl von Landgemeinden ermöglicht haben.

Die Ministerin zeigte sich zudem zufrieden mit der Strategie ihres Ministeriums im Bereich der Weiterbildung, die es ermöglicht hat, mehr als 18.000 Handwerker auszubilden, davon 12 % durch mobile Ausbildungseinheiten, in zukunftsträchtigen Berufen wie Kunsttischlerei, Kunstschmiede, traditionelles Weben, Teppichherstellung, Töpferei, Lederwaren und Schmuckherstellung. Zudem seien 59% der durch diese Einheiten ausgebildeten Personen Frauen, präzisierte sie.

Sie fügte hinzu, dass dieses Ausbildungsprogramm 50 städtische Zentren und 46 Landgemeinden abgedeckt habe, durch die Organisation von 1.342 Ausbildungssitzungen in Berufsbildungseinrichtungen und 200 Sitzungen durch mobile Ausbildungseinheiten, was 70.000 Tage/Personen/Ausbildung in 7 Jahren und einen Durchschnitt von 10.000 Tagen/Personen/Ausbildung pro Jahr entspricht.

Sie wies zudem darauf hin, dass ihr Ministerium beabsichtigt, das Tempo der Ausbildung zu erhöhen, um eine größere Anzahl von Begünstigten durch ein ehrgeiziges Programm für das Jahr 2014-2015 auszubilden, das auf die Ausbildung von 12.000 zusätzlichen Handwerkern abzielt, um 30.000 Begünstigte zu erreichen.

Der Gouverneur der Provinz merkte seinerseits an, dass die Provinz Al Haouz die Region bleibt, die am meisten von diesem Programm profitiert hat, das den Handwerkern durch die Umstrukturierung der Produktion den Zugang zu den großen Weltmärkten ermöglichen wird.

Dieses Programm mit vielversprechenden Perspektiven wird auch dazu beitragen, abgelegene Regionen wirtschaftlich zu erschließen, fügte er hinzu.

In diesem Sinne betonte der Präsident der Region Marrakesch-Tensift-Al Haouz, dass der Handwerkssektor in dieser Region besondere Aufmerksamkeit genießt, da die Region der größte Exporteur von Handwerksprodukten in Marokko bleibt.

Der Präsident der Handwerkskammer von Marrakesch stellte seinerseits fest, dass der Sektor mit mehreren Herausforderungen aufgrund der zunehmenden Wettbewerbsfähigkeit auf internationaler Ebene konfrontiert ist, und rief dazu auf, mehr in Kompetenzen zu investieren.

Am Rande dieser Zeremonie verteilte die Ministerin technische Ausrüstung an Genossenschaften und weibliche Berufsverbände im Rahmen der Unterstützung des Ministeriums für Handwerk und Sozial- und Solidarwirtschaft für Handwerkerinnen in der ländlichen Welt.

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