Ein norwegisches Forschungsschiff hat kürzlich in Agadir im Rahmen einer wissenschaftlichen Kampagne Halt gemacht, die in sechs nordwestafrikanischen Ländern durchgeführt wurde, die an das große marine Ökosystem des Kanarenstroms angrenzen.
Der Zwischenstopp der N/R Dr. Fridtjof Nansen war Anlass für ein Treffen an Bord mit den Verantwortlichen des Nationalen Instituts für Fischereiforschung (INRH) zur Vorstellung der vorläufigen Ergebnisse der Kampagne, an der ein marokkanisches wissenschaftliches Team teilgenommen hat, so das INRH in einem am Mittwoch bei der MAP eingegangenen Kommuniqué.
Neben den norwegischen Wissenschaftlern nahmen an dieser ozeanographischen Kampagne, die vom 20. Oktober bis zum 18. Dezember stattfand, nicht weniger als 32 Wissenschaftler der Forschungsinstitutionen der 8 Länder der Kanarenstrom-Region (Guinea-Conakry, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Kap Verde, Mauretanien, Marokko, Spanien/Kanarische Inseln) teil, die am Projekt "Schutz des großen marinen Ökosystems des Kanarenstroms" (CCLME) zusammenarbeiten. Dieses regional ausgerichtete Projekt wird von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) geleitet. Es setzt sich zum Ziel, Instrumente zur Bekämpfung der Degradierung des großen marinen Ökosystems des Kanarenstroms durch Überfischung, Veränderung der Lebensräume und Veränderungen der Wasserqualität einzuführen, und zwar nach einem abgestimmten grenzüberschreitenden Ansatz, der den ökosystembasierten Ansatz der Fischerei übernimmt, fügt dieselbe Quelle hinzu.
Nachrichten 23 Dec 2011 1 Min. Lesezeit
Zwischenstopp eines ozeanographischen Forschungsschiffs

