Ein internationales Kolloquium zum Thema „Das Erbe der Jbala im Dienste der Entwicklung“ findet am 24. und 25. Mai in Taounate statt, um ein wichtiges Stück der Identität und Geschichte Marokkos zu beleuchten.
Diese kulturelle und wissenschaftliche Veranstaltung bringt Historiker, Ethnologen, Anthropologen und Akademiker aus Marokko und mehreren anderen Ländern zusammen, die sich für die Geschichte der Jbala interessieren.
Die Jbala-Gruppe, die bedeutende Ethnologen, Soziologen, Anthropologen, Linguisten und Historiker insbesondere aus Marokko und Europa vereint, arbeitet seit mehreren Jahren an der nordwestlichen Region Marokkos, die die Provinzen Taounate und Chefchaouen umfasst.
Die Gruppe interessiert sich für verschiedene Facetten des Lebens der Jbala (Lebensweisen, Gastronomie, Kleidung, kulturelle Reproduktionsfähigkeiten, Familienleben und die Rolle der Frau...).
Die Schwerpunkte, die von den Teilnehmern dieses Kolloquiums entwickelt werden, betreffen insbesondere „die orientalische Sprache der Jbala“, „das landwirtschaftliche und handwerkliche Know-how der Jbala“, „das Erbe im Dienste der Entwicklung“ und „die Zivilgesellschaft als Akteur der Entwicklung“.
Am Rande dieses Kolloquiums sind Ausflüge geplant, um touristische Routen ab der Stadt Taounate zu entwickeln, sowie eine Ausstellung lokaler Produkte.
Nachrichten 14 May 2013 1 Min. Lesezeit
Internationales Kolloquium am 24. und 25. Mai in Taounate: Die Geschichte der Jbala im Rampenlicht

